ACHIMKOENIG
  Fußball-Skandal um Christian Eriksen
 

Meine Meinung zum herzerkrankten Fußballspieler Christian Eriksen beim Spiel Dänemark – Finnland

Jeder Mensch hat ein persönliches gefühlt erlebendes Umfeld, sei es Familienangehörige, Bekannte oder Freunde. Und zu den engsten gefühlt erlebenden Freunden dieses herzkranken Spielers gehören die Mannschaftskameraden. Und wenn diese engsten gefühlt erlebenden Freunde solange nicht weiterspielen, bis sie erfahren, dass ihr gefühlt erlebender Mannschaftsmitspieler außer Lebensgefahr ist, dann ist das völlig in Ordnung. Aber hören sie dann, dass ihr Mannschaftskamerad außer Lebensgefahr ist und dazu noch der Betroffene selbst nicht will, dass dieses Spiel abgebrochen wird, dann sollen die befreundeten Mannschaftsspieler weiterspielen und niemand, kein nicht gefühlt erlebender fremder Medienvertreter und andere nicht zum Freundschaftskreis des herzkranken Spielers haben das Recht, sich über die Gefühle der betroffenen Mannschaftsspieler und des Herzkranken selber hinwegzusetzen und sich für einen Spielabbruch auszusprechen. Es ist ungeheuerlich, dass Medienvertreter sich anmaßen, selbst darüber zu entscheiden, ob der Herzkranke im Vollbesitz seines Verstandes ist.

Was ganz anderes wäre es gewesen, wenn ein Spieler durch einen gegnerischen Spieler lebensgefährlich verletzt worden wäre, dann kann man über einen Abbruch eines Spiels nachdenken.

Drittens, was wäre eigentlich dann viel anders, wenn am nächsten Tag das Spiel fortgesetzt worden wäre. Der Erkrankte wäre immer noch krank und die Gefühle von seinen Freunden ändern sich auch nicht von einem Tag zum anderen.

Viertens, dieser herzkranke Spieler hätte genauso gut vier Stunden vor dem Spiel auf der Straße umfallen können und ohnmächtig werden können. Hätten dann die heuchlerischen Medienvertreter auch so ein Theater gemacht und am liebsten Staatstrauer verhängen wollen?

Was wäre eigentlich, wenn bei Olympia in Tokio, wo an einem Tag mehrere Wettkämpfe ausgetragen werden und hunderte von Sportler auf dem Rasen um Medaillen kämpfen, plötzlich ein Spieler einen Herzinfarkt erleiden würde? Würde man deshalb Olympia abbrechen und nächstes Jahr wiederholen?

Ich frage mich, warum wird so ein Theater um das Phänomen Fußball gemacht?

Jeden Tag sterben junge Menschen an Covid-19. Sie alle kämpfen um ihr Leben und man verhängt wegen dieser jungen Menschen auch keine Staatstrauer, so wie man das am liebsten wegen des herzkranken Spielers getan hätte.

Und wer hat sich aufgeregt als Medienvertreter, als man in Schweden Menschen in einem Alter von 80 Jahren, die an Covid-19 erkrankten, verrecken ließ, sie sterben ließ und Ärzte nicht um das Leben dieser Menschen kämpften? Das war ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, das war eine Verletzung der Menschenwürde. Wo war da das Geschrei der Medien, so wie bei dem herzkranken Fußballspieler?

Im Übrigen, wenn man das Interesse der Deutschen an dieser Europameisterschaft messen will durch Deutschlandfahnen, die man aus dem Fenster hängen kann und an Deutschlandwimpel, die man an Autos stecken kann, dann ist das Interesse an dieser Europameisterschaft genauso so wichtig, als würde in China gerade ein Sack Reis umfallen. Vor allem bei Migranten, die man ja alle zu Deutsche gestempelt hat, ist das Interesse für Deutschland überhaupt nicht da. Sie hängen eher Fahnen raus von ihrem Volk, mit dem sie immer noch ein gefühltes Volksgruppen-Wir-Gefühl erleben.


 
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