ACHIMKOENIG
  Brief an den Chaos Computer Club Berlin
 

An den Chaos Computer Club Berlin

Werter Chaos Computer-Experte von Donnerstag, den 23. August 2018, dessen Namen ich nicht kenne:

Ich besuchte Sie, weil ich Fragen zum Internetverkehr hatte, die mir bis jetzt niemand beantworten konnte. Bevor ich darauf eingehe, Folgendes vorweg:

Sie bestreiten, dass Gefühle die eigentliche Macht darüber haben, wie wir uns erleben, wie wir handeln und Vernunft und Verstand unser menschliches Verhalten in viel geringem Ausmaß prägen als wir gemeinhin vermuten und Gefühle Zustände sind, die wir nicht direkt beeinflussen können, weil wir über unsere Gefühle keine willentliche Kontrolle haben. Das alles ist aber nun wissenschaftlich bewiesen und entspringt nicht meinem eher dummen Gehirn. Sie nun glauben, dass nicht das Gefühl die eigentliche Macht über uns Menschen hat, und das müssen gerade Sie sagen, wo Sie völlig durchsichtig Ihre ganze Abneigung gegen mich entladen haben, die selbst ein Scheintoter noch gespürt hätte, aber dazu kurz später etwas.

Ich sagte Ihnen nun, ich beweise es ihnen, dass die Gefühle stärker sind als Verstand und Vernunft das gemeinhin vermuten. Tun Sie das, antworteten Sie mir und ich tue es hiermit. Ich halte stets meine Versprechen ein. Es nutzt nichts, diesen Text aus der Apothekenumschau anzuzweifeln, denn unser ehemaliger Innenminister Otto Schily äußerte sich im Fernsehen dazu, ich zitiere sinngemäß: Die Hirnforscher spinnen ein bisschen. Zitat Ende.

Also stimmt das, was die Apothekenumschau veröffentlichte (anbei). Die Frage heißt nun, warum hat man gelegentlich den Eindruck, dass die Menschen eher vernünftig handeln und der Verstand die Macht über uns hat? Spätestens seit Kain und Abel weiß man doch, dass die Menschen nicht vernünftig handeln und die ganzen Kriege der ganzen Menschheitsgeschichte bis heute sind auch keine Verstands- oder Vernunftereignisse.

Tatsache für den ganzen Irrglauben ist, dass der Mensch tatsächlich nach dem Verstand, nach der Vernunft handelt, hierfür ist wiederum ein Gefühl verantwortlich, und zwar das Angstgefühl. Man zwingt den Menschen, vernunftmäßig zu handeln, von dem er meistens weiß, dass es vernünftig ist, es aber nicht tut und es deshalb dann doch nur tut, weil er Angst hat, bestraft zu werden und im Gefängnis zu landen. Das heißt, aus dem Angstgefühl heraus, das immerhin auch ein Gefühl ist, handeln dann Menschen meistens so, wie es der Verstand und die Vernunft es wollen. Aber sehr oft ist auch das Angstgefühl machtlos und selbst die Todesstrafe nicht mehr abschreckend und andere Gefühle, wie z. B. das Geschlechtstriebgefühl, die Giergefühle, die Hassgefühle, sich durchsetzen. Sigmund Freud schrieb schon 1904-1908, ich zitiere sinngemäß: Dass Sexualität und Grausamkeit innigst zusammengehören, lehrt uns die Menschheitsgeschichte.

Bevor ich auf die Geschlechtstriebgefühle kurz eingehe, lesen Sie bitte, was ein Wissenschaftler zu dem schrieb, was ich eben alles geschrieben habe (beiliegend).

Kaum eine menschliche Verhaltensstruktur scheint also unseren Artverwandten (Menschenaffen) fremd. Auch Aggressionen gegenüber Artgenossen, Vergewaltigungen, Frauenraub, Kindstötung, ja Krieg und Mord im Sinne vorsätzlicher Tötung gibt es bei Tieren, wie Menschenaffen. So ist unzweifelhaft, dass auch wir Menschen genetische Grundmuster für alle diese Verhaltensweisen haben und sie deshalb so verbreitet sind. So muss sich der Mensch in seiner jeweiligen Kultur Regeln und Normen geben (dafür ist der Verstand und die Vernunft verantwortlich), damit er sich möglichst human gegenüber seinen Mitmenschen verhält und Erziehung und Strafandrohung sollen das gewährleisten, dass diese Regeln eingehalten werden. Dabei ist der Erfolg in der menschlichen Gesellschaft immer begrenzt gewesen und wird es auch bleiben, weil die biologischen Wurzeln immer wieder durchschlagen werden. Zitat Ende.

Zu den biologischen Wurzeln, zu den biologischen Wesensartgefühlen, zählen im Übrigen auch Fremdenfeindlichkeitsgefühle, vorrangig stark bei Männern, nicht bei Frauen, genauso wenig wie bei den Menschenaffenweibchen. Fakt ist, wir Menschen erleben uns genbiologisch zu zirka 99 % mit den Schimpansen gleich. Alles in allem heißt das, die Naturgesetze, die sich erleben durch Instinkte, durch wesensartige Gefühle, sind stärker als die von Menschen gemachten Verstands- und Vernunftgesetze.

Denken Sie doch mal bitte darüber nach, warum in einem Krieg Frauen reihenweise von eher jungen normal triebgesteuerten Männern vergewaltigt werden und die Biologie sich bei diesen Männern durchsetzt und die Grausamkeit sich durchsetzt, von der Sigmund Freud schrieb? Antwort: Es gab niemanden, der diese Männer bestrafen konnte und Frauen beschützen konnte. Schon Einschüchterungen an Frauen reichten bei den meisten Frauen aus, sich sexuell auszuliefern gegen ihren Willen. Man musste nicht immer ein Messer an die Kehle einer Frau drücken und Frauen richtig Gewalt antun und die Männer, die – und das waren die Mehrheit – nicht vergewaltigten, waren nun deshalb keine vernünftigen Männer, nein, sie waren mit aller Wahrscheinlichkeit nur zu triebschwach, vielleicht zu alt.

Wieso nun erlebt man nach Kriegsende, also in Friedenszeiten, weitaus weniger Vergewaltigungen? Ganz ausschließen kann man Vergewaltigungen jedenfalls nicht, trotz Todesstrafe? Antwort: Weil man jetzt jede Vergewaltigung bestraft, jedem Vergewaltiger Angst vor einer Bestrafung einjagt. So werden aus Männern dann Wölfe im Schafspelz. Es ist jedenfalls das Angstgefühl, das den Mann zähmt, nicht die Vernunft. Man dressiert den Mann mit Strafandrohung genauso wie ein Tier mit Nahrung.

Wenn man mit einem Auto bei Tempo 30 durch die Stadt fährt, vergisst man manchmal, sich anzuschnallen. Plötzlich fällt einem das dann doch ein und man holt es nach, nicht aber deshalb, weil es vernünftig ist, sich anzuschnallen, und man damit sein Leben schützt, nein, man hat Angst, in eine Mausefalle zu geraten und Bußgeld zu bezahlen. So dressiert man Menschen. Soviel jedenfalls etwas über die Macht der Gefühle.

Und nun zu Ihnen,. dem Typen, dem der Hals angeschwollen ist, als er mich sah. Ich hoffe, dieses Schreiben erreicht den Richtigen. Wie gesagt, es war am Donnerstag, den 23. August 2018, einmal zur Mittagszeit und einmal um 19.00 Uhr, zum sogenannten Tag der offenen Tür, wo es Ihnen auch lieber gewesen wäre, ich wäre vorn durch die Tür reingelaufen und dann wieder rausgelaufen, ohne Fragen zu stellen. Sie ließen das durchblicken.

Ich möchte mich nun erst einmal bei Ihrem Freund, so möchte ich ihn mal beschreiben, bedanken, der um 19.00 Uhr mit anwesend war und sich mir gegenüber ganz anders verhalten hat als Sie es taten. Dafür danke ich ihm an dieser Stelle. Ich hätte mich gerne länger mit ihm unterhalten, aber Sie drängten ja darauf, Ihr Käsebrettspiel weiter spielen zu können.

Ich weiß gar nicht, welcher Teufel Sie geritten hat, mir gegenüber so ablehnend reagiert zu haben. Ironisch sage ich mal jetzt: Was kann ich dafür, dass ich - in meinem Alter - mit 77 Jahren besser ankomme als Sie? Ich gebe Ihnen gute Ratschläge, sozusagen von Mann zu Mann. Aber ob Sie ein Mann sind, bezweifel ich ein bisschen, denn es reicht nicht, nur aus der Ferne wie ein Mann auszusehen. Männlichkeit erlebt sich durch Männlichkeitsgefühle, nicht durch einen Verstand, auf dem Sie so beharren.

Ich sage Ihnen, tun Sie etwas für Ihre Figur, achten Sie auf eine gute Ernährung, treiben Sie Sport und hauen nicht Tag und Nacht auf dem Computer rum und verbreiten Chaos im wahrsten Sinne des Wortes. Stärken Sie Ihr Selbstbewusstsein. Tipps dazu bekommen Sie, wenn Sie auf meine Webseite gehen: www.achimkoening.de.tl - Thema Sport und Ernährung. Und vor allem glaube ich, leiden Sie unter Sexmangel und sind eher spielsüchtig. Ich zitiere wenige Sätze aus dem Zusammenhang eines Mediziners (anbei): Der Sexualtrieb ist der stärkste Trieb, der uns Menschen innewohnt. Er ist die Stärkste Kraft, über die wir verfügen, man könnte auch sagen, die über uns Menschen verfügt. Nicht lustvoll ausgelebte Sexualität führt zu Selbstbewusstseinsverlust. Menschen werden depressiv oder aggressiv, erleben Selbstmitleid und werden melancholisch. Zitat Ende. Es scheint mir, Sie sind anfällig dafür. Im Übrigen, dieser Mediziner schreibt, dass die Sexualität die stärkste Kraft ist, über die wir Menschen verfügen, man könnte auch sagen, die über uns verfügt und es deshalb immer Vergewaltigungen geben wird, trotz Androhung der Todesstrafe.

Sigmund Freud hatte Recht, wenn er schrieb, dass Sexualität und Grausamkeit innigst zusammengehören. Dennoch kann man eher beruhigt sein, die Hälfte der Menschheit sind Männer, davon sind es dann eher wenige Männer, die so triebstark sind und keine Angst vor einer Bestrafung haben.

Und nun viel Spaß mit Ihrem Computer und Ihrer Brettspielsucht.

Es grüßt - bei dem, was ich gerade schrieb - Sie freundlichst,

der Gruftierocker Joachim König.

 

Und noch einmal einen freundlichen Gruß an Ihren Freund.

 

 
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