ACHIMKOENIG
  Erleben wir mit unserer deutschen Fußball-Nationalmannschaft noch ein deutsches Wir-Gefühl?
 

Erleben wir mit unserer deutschen Fußball-Nationalmannschaft noch ein deutsches Wir-Gefühl?


Hallo ZDF,


bei der Bambi-Verleihung sagte wohl Jogi Löw sinngemäß, ich zitiere: Bei der deutschen Fußballnationalmannschaft steht nur noch deutsch drauf, aber Multikulti ist drin. Zitat Ende.


Ich, mit meinem nur Arbeiterverstand, interpretiere das so, dass unsere Fußballnationalmannschaft aus nicht Deutschen, sondern aus Fremden besteht, sagen wir mal, überwiegend. Wenn das so ist, dann kann ich doch mit solch einer Mannschaft kein deutsches Gruppen-Wir-Gefühl erleben.


Ich weiß nun nicht, wertes ZDF, ob dieser Satz von Jogi Löw gut angekommen ist bei Ihrer politischen Erziehung bzw. Ihren Umerziehungsversuchen, denn Sie sprachen ja in der Sportschau vom 06.11.2016 von dem Deutschen Ilkay Gündogan und dem Deutschen Mesut Özil. Für mich gewertet, und im Übrigen für viele meiner deutschen Freunde ohne Migrationshintergrund, sind multikulturelle Menschen keine Deutschen, zumindest keine gefühlten Deutschen. Ganz unvoreingenommen kann man nun feststellen, dass Sie, werte Medienanstalt, aus Fremden einfach Deutsche machen, nur weil diese Menschen zu Deutschen gestempelt wurden, die vielleicht dann eine Woche später zu Franzosen gestempelt werden. Ich kann mich gut an den polnischen Boxer Dariusz Michalczewski erinnern, den man zu einem Deutschen gestempelt hatte und tatsächlich eine Journalistin Dariusz als den erfolgreichsten deutschen Boxer aller Zeiten beschrieb und Max Schmeling plötzlich keine Rolle mehr spielte. Und als Dariusz erkannte, dass er bei den Deutschen nicht richtig gut ankam, er sich dann wieder zu einem Polen stempeln ließ.


Und das alles, wertes ZDF, müssten sie ja nun für normal, für richtig werten. Ich sage nun, das alles entspringt nur einem gefühlsloserlebenden Gehirn, wie Sie es haben. Für einen gefühlserlebenden Menschen ist das eher nicht nachvollziehbar.


Wie gesagt, es gibt nun sehr viele Deutsche ohne Migrationshintergrund, die nun mit diesen zu Deutschen gestempelten fremden deutschen Nationalspielern kein deutsches Gruppen-Wir-Gefühl mehr erleben und erkennen, dass ein Interesse an Fußballspielen, wie z. B. wenn eine deutsche Nationalmannschaft gegen eine andere Nationalmannschaft spielt, abnimmt, wie erlebt bei der letzten Europameisterschaft. Man kann es nun tatsächlich auch als etwas Gutes werten, wenn es kein deutsches Gruppengefühl mehr gibt, denn es heißt ja immer, Nationalität als Erlebung führt zu Krieg. Ich sage, genauso gut führt ein Vielvölkerstaat zu Bürgerkrieg, wie in Syrien. Krieg ist Krieg. Ich persönlich empfinde das Verschwinden eines deutschen Gruppengefühls als etwas Entsetzliches, weil ich mich nicht mehr durch ein Gruppengefühl geborgen fühle. Fakt ist auf alle Fälle, ohne voreingenommen zu sein, dass Sie, werte Medienanstalt, zusammen mit der politischen Führung in unserem Land, uns Bürger gefühlsmäßig spalten, ohne jemals eine Einigung zu erzielen. Das bedeutet nun, dass Deutsche Hass gegen Deutsche erleben, was schon lange durch die Flüchtlingspolitik mit der Willkommenskultur passiert ist.


Ich sage, man kann nicht einen Türken, Chinesen oder Afrikaner, egal, wo er geboren ist, zu einem gefühlten Deutschen stempeln. Aber genau darauf kommt es an. Sie müssen endlich begreifen, was Hirnforscher herausgefunden haben, nämlich, dass Gefühle die eigentliche Macht über uns Menschen haben, weniger Verstand oder Vernunft.


Ich schreibe nun bestimmt nichts Falsches, wenn ich jetzt sage, dass die Deutschen in dieser Frage gespalten sind. Deutsche streiten sich sehr heftig über diese Frage, kann man sagen, wenn man die Flüchtlingspolitik mit einbezieht: Deutsche hassen Deutsche. Das zumindest haben Sie mit Ihrer Aussage eher unterstützt, so auch die Politik, mit der Sie Einigkeit erleben. Alles in Allem wird es in Deutschland immer unruhiger werden. Zur Friedfertigkeit finden Deutsche nicht mehr zurück. Politik und Medien, wie Sie, wollen uns nun umdressieren. Wahrscheinlich wissen Sie nicht, dass Sie das Gegenteil erreichen von dem, was Sie erreichen wollen. Wenn Sie den Menschen in die biologische Enge hineindressieren, macht der Mensch - wie jedes Tier - den befreienden Angriff nach vorne und das führt nur zu Hass, Aggression und Gewalt. Das alles erlebt natürlich zu fast 100 % von Männern. Frauen ticken bei der Ausländerproblematik anders. Noch einmal, Gehirnforscher haben herausgefunden, ich zitiere aus dem Zusammenhang: Gefühle haben die eigentliche Macht darüber, wie wir etwas erleben und wie wir handeln. Vernunft und Verstand prägen das menschliche Verhalten in viel geringerem Ausmaß als wir gemeinhin vermuten. Wir haben über unsere Gefühle keine willentliche Kontrolle. Zitat Ende.


Sie sollten sich einfach weiterbilden, wertes ZDF. Aber Sie spalten nun nicht nur die Deutschen. Und jetzt aufgepasst, ich weiß, wovon ich spreche und schreibe. Türkische Jugendliche, die in dritter Generation in Berlin-Kreuzberg geboren und aufgewachsen sind, denen Sie, wertes ZDF, nun einreden würden, dass sie Deutsche sind, die sich aber als Türken fühlen, sagen zum größten Teil, dass Mesut Özil ein Verräter ist, weil er nicht für seine türkische Volksgruppe spielt. Das heißt, mit Ihrer Aussage, dass beide Türken Deutsche sind, spalten Sie auch die Türken, die sich nicht deutsch fühlen. Die türkischen Jugendlichen beruhigen sich nun damit, dass sie sagen, Mesut Özil würde niemals die deutsche Nationalhymne mitsingen, weil er nicht deutsch fühlt. Warum also soll ich als Deutscher nun mit diesen Türken, die nicht Deutsch fühlen, ein deutsches Wir-Gefühl erleben? Ich sage nur: Denke ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um meinen Schlaf gebracht.


Es ist schon alles sehr witzig. Ich musste erst Freunde anrufen, die mir sagen sollten, wie unsere deutschen türkischen Nationalspieler richtig heißen und wie sich ihre Namen schreiben. Das heißt, ich kann noch nicht einmal die Namen der deutschen Nationalmannschaft richtig aussprechen und richtig schreiben. Wirklich, das ist alles nur lachhaft. Ein Deutscher, der deutsch ist, hat auch einen deutschen Namen. Oder anderes herum, wer ein Deutscher sein will, kann auch einen deutschen Namen annehmen. Wer das nicht will, ist stolz auf seinen Namen, auf seine Herkunft, obwohl er jetzt stolz sein müsste, endlich ein Deutscher zu sein und Angela Merkel seine Kanzlerin ist und nicht Präsident Erdogan. Aber der ist tatsächlich überwiegend der Präsident von Türken in Berlin, die schon in zweiter und dritter Generation in Berlin leben.


Glauben Sie mir, wertes ZDF, bei einer Vielzahl von Deutschen machen Sie sich mit dem Versuch, uns umzuerziehen, nur lächerlich. Wenigstens aber spalten Sie ohne Erfolg auf Einigkeit. Wenn Sie nun meinen, ich habe Unrecht mit dem, was ich Ihnen geschrieben habe, dann begründen Sie mir das bitte.

 
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