ACHIMKOENIG
  Sport, Ernährung, Attraktivität
 


Hallo Frauen, hallo Männer,

 

bevor ich über die Ernährung in Verbindung mit Sport und über die männliche und weibliche Sexualität, die ich teilweise erwähne, schreibe, solltet ihr vor allem ein klein wenig über meine Gesundheit wissen. Zunächst aber das: Ich habe mein Bild, das dieses Jahr gemacht wurde (2015) nur beigefügt, um meine Glaubwürdigkeit zum Thema Ernährung eher zum Ausdruck zu bringen, denn bei allen Krankheiten, die ich habe, bin ich durch meine Art und Weise mich zu ernähren, wenigstens schlank geblieben, und das fällt mir heute noch schwer, so zu bleiben. Ich habe jedenfalls nicht die guten Gene, die mir gestatten, alles zu essen und dennoch schlank zu bleiben. Hier also so etwas wie ein Steckbrief von mir:

 
Ich bin Baujahr 1941 und auf diesem Bild 74 Jahre alt und bin krank; angefangen von Herzproblemen bis hin zu Gelenkersatz mit möglichem Metallabrieb und noch größeren Problemen. Darüber hinaus gibt es weitere gesundheitliche Probleme und es deshalb ohne Medikamente gar nicht mehr geht. Ich bin nun nicht sauer mit 74 Jahren, denn ich habe mein wunderschönes Leben einfach ausgelebt – und das ist auch gut so. Sport und Ernährung haben mir also nicht viel gebracht, außer, dass ich schlank geblieben bin, was auch nicht einfach war und ist.
 
Darüber möchte ich nun ein paar Sätze schreiben. Ansonsten ist mein Bart gefärbt, und wenn ich in jungen Jahren einer Frau unter den Rock geschaut habe, dann habe ich eher eine Erektion erlebt. Schaue ich heute einer Frau unter den Rock, ist das genauso spannend als wenn in China gerade ein Sack Reis umgefallen ist. Dennoch hat die Sexualität immer über mein Leben bestimmt und ich deshalb Bordelle betrieb und deshalb weiß ich besser als viele andere über weibliche und männliche Sexualität Bescheid, und ich werde darüber nun aus dem Zusammenhang teilweise sehr Interessantes schreiben.
 
Im Übrigen, das im Vorfeld, wenn junge Bodybuilder glauben, durch eine muskulöse Figur Mädels sexuell genauso zu erregen, wie uns gut gewachsene weibliche Körper sexuell erregen, dann muss ich sie enttäuschen.
 
Mein größter Wunsch, den ich in meinem Leben noch habe, ist, einmal mein schönes Leben so zu beenden, wie es Gunter Sachs oder der Intendant Udo Reiter getan haben, nach dem Motto: Alles Scheiße, alles Dreck, eine Kugel, alles weg. Aber leider glaube ich, dass ich dazu ein zu feiges Arschloch bin, um das zu tun.
 
Also: Ich sage nun, wer gesund ist und bleibt oder lange lebt, das entscheiden zu 80 % zirka die Gene eines Menschen. Ein übergewichtiger Mensch kann gesünder sein als ein schlanker Mensch. Sport und Ernährung haben meiner Meinung nach einen ziemlich geringen Anteil, ob man oder wie lange man gesund bleibt. Mein Freund Klaus Feldmann, 79 Jahre alt, ältester Kraftdreikampf-Athlet der Welt in seiner Gewichts- und Altersklasse, ist im Jahr 2015 Dritter und damit Bronzemedaillengewinner der Weltmeisterschaft geworden und verarscht mich ständig. Er sagt, er isst nur Gifte wie fettes Fleisch, fette Milch und Süßes – und ist gesund. Und ich esse nur Körnerfutter und bin schon mit 74 Jahren halb tot und bin nur zu faul, umzufallen. Wie soll ich meinem Freund nun erklären, dass er ungesund lebt und ich mich gesund ernähre? Als man den verstorbenen englischen Politiker Winston Churchill im Alter von 90 Jahren, der leidenschaftlicher Zigarrenraucher war, fragte, was er denn für seine Gesundheit so tut, antwortete er: Keinen Sport treiben. Zitat Ende.
 
In der Tat kenne ich keinen Leistungssportler, der 100 Jahre alt geworden ist und dabei noch fit geblieben ist. Ich weiß nur, dass die meisten 100-Jährigen nie Sport getrieben haben. Es stellt sich jetzt, nachdem ich das alles geschrieben habe, die Frage: Macht Sport und eine bestimmt Art von Ernährung überhaupt noch Sinn?
 
Bei dieser Frage nun scheiden sich die Geister. Es geht jetzt nur noch darum, was in mir ist stärker? Die Gefühle oder der Verstand und die Vernunft. Hirnforscher haben diese Frage eindeutig geklärt. Ich zitiere aus dem Zusammenhang: Gefühle haben die eigentliche Macht darüber, wie wir handeln, Vernunft und Verstand prägen das menschliche Verhalten in viel geringerem Ausmaß als wir gemeinhin vermuten. Zitat Ende.
 
Der Verstand z. B. sagt, sterben müssen wir alle einmal, egal, wie gut wir uns sportlich erleben oder wie gesund – in Anführungsstrichen – wir uns ernähren und die Gene weitgehendst darüber entscheiden. Allenfalls kann man das Leben mit einer richtigen Ernährung und richtige sportliche Aktivität für zwei oder vier Jahre verlängern, sofern die Gene einen überhaupt noch etwas überlassen, selbst etwas für die Gesundheit zu tun. Aber egal, wie gesund auch immer man sich ernährt oder Sport treibt, es fallen einem dennoch meistens die Haare aus, die Zähne aus und in die Haut können sich selbst Leistungssportler im Alter Knoten knüpfen und sich auf die Falten ihres Arsches setzen – und krank wird man trotz alledem. Bis jetzt ist noch niemand gesund gestorben und wenn man dann noch etwas für ein längeres Leben tun will, muss man sich an die medizinische Steckdose anschließen und so lange einen Tablettencocktail sich zuführen, bis man genau durch diese Cocktails dann stirbt.
 
Warum also sollte nun ein Rentner auf seine Torte mit Sahne verzichten und auf sein fettes Eisbein verzichten und lieber Vollkornkekse essen und Selters trinken und damit sein vielleicht auch nicht mehr so gesundes Leben um zwei oder vier Jahre zu verlängern? Die Antwort auf diese Frage haben eindeutig die Hirnforscher gegeben. Ich zitiere noch einmal: Gefühle haben die eigentliche Macht darüber, wie wir Menschen handeln. Zitat Ende. Und wie stark die Macht der Gefühle ist, beweist z. B. folgende Situation: Wenn ich erlebe, wie ein alter Mann gerade auf der Straße zusammengebrochen ist und der Notarztwagen kommt und ich den Mann frage: Sag mal, hast du schon dein Testament gemacht? Dann antwortet der mir meistens: Bist du verrückt, dazu habe ich noch lange Zeit, ich sterbe ja noch nicht morgen schon.
 
Geht es also nach dem Gefühl, dann werden fast alle Menschen 110 Jahre alt. Fakt ist nun tatsächlich, wenn man im Alter durch eine richtige Ernährung und richtige sportliche Aktivität auch mit über 70 Jahren noch schlank und beweglich geblieben ist und einem das T-Shirt noch passt, die Hose noch passt, die man in der Jugend schon getragen hat, dann fühlt man sich einfach jünger, dann fühlt man sich einfach gesünder, man fühlt sich selbstbewusster, weil man immer noch dank normalen Körpergewichts die Treppen noch gut laufen kann, obwohl man auf dem besten Weg ist, einen Herzinfarkt zu erleben, von dem man aber noch nichts spürt. Dann sage ich, wer diese Gefühle erleben will, diese lebensbejahenden Gefühle erleben will, für den lohnt es sich, sich richtig zu ernähren und sich sportlich richtig zu verhalten. Darum sprechen wir jetzt von einer richtigen eher gesundheitlich fördernden sportlichen Aktivität und einer richtigen Ernährung, damit man gefühlt glauben kann, 110 Jahre alt zu werden.
 
Fangen wir mal mit dem Sport an. Immer wieder hört man, man soll Sport treiben. Mit Sport verbindet man immer Gesundheit. Aber das stimmt nicht. Wenn z. B. aus gesundheitlichen Gründen ein Mann joggen geht und wird plötzlich von einer Frau überholt, dann packt den Mann plötzlich der sportliche Egoismus und er versucht, die Frau wieder einzuholen und zu überholen, damit aber tut er seiner Gesundheit eben gar nichts Gutes an, weil er sich nämlich sportlich überfordert, weil die Frau einfach zu gut ist.
 
Jeder Sportler, auch Freizeitsportler, erlebt dieses sportliche Egoismusgefühl. Er versucht, immer schneller zu rennen als der andere, immer härter zu trainieren als der andere, er versucht, immer besser zu sein als der andere und wenn es geht, sogar der Beste zu sein. Dann kann er Medaillen sammeln und bekommt noch die Chance, mit seiner Leistung Geld zu verdienen. Diese Sportler erleben nun aber auch lebensbejahende Gefühle und sie fühlen sich nicht selten durch ihre Leistung auch gesünder als die anderen. Aber sie sind meist nur gefühlt gesünder als andere. Und weil wir ja nun wissen, dass Gefühle die eigentliche Macht über uns Menschen haben und Gefühle unser Handeln bestimmen, wird der Sport als gesundheitlicher Nutzeffekt nicht sehr groß sein und am Ende dem Körper mehr schaden als gesundheitlich nützen und man nicht selten deshalb sogar vorzeitig stirbt. Ich habe von folgendem Fall gehört: Ein eher übergewichtiger Mann mit erhöhtem Blutdruck bekommt vom Arzt den Rat, sich sportlich zu betätigen. Dieser Mann beherzigte nun den Rat des Arztes und fing an zu joggen, und merkte plötzlich, dass in ihm ein unentdecktes sportliches Talent steckte, dank seiner Gene. Er lief nämlich allen Joggern weg, die schon ihre ganzes Leben lang trainierten. Das beflügelte seinen sportlichen Egoismus, immer schneller zu rennen als die anderen und er sich am Ende dann tot rannte, wobei er einen Herzinfarkt bekommen hat.
 
Guten Sport, mit gesundheitlichem Nutzen, erlebt man, wenn man nicht bis an seine körperlichen physischen Grenzen trainiert und es dadurch vermeidet, eventuell das Herz-Kreislauf-System zu überbelasten, überfordern, oder sich der Gefahr aussetzt, Knochen- und Knorpelmasse-Verletzungen zu erleben. Sport mit gesundheitlichem Nutzen darf nicht zum Leistungssport ausufern, das kann das Leben eher verkürzen. Ich weiß, dass das bei jungen Bodybuildern nicht gut ankommt und es in der Tat so ist, dass ein Muskel eher wächst, wenn man ihn überschwellig überfordert und bei diesem harten Training presst man meist auch die Luft bei einer Kraftanstrengung, das aber nicht gesundheitlich fördernd ist. Gesundheitlich fördernd ist Hanteltraining, wobei man bei jeder Übung tief ein- und ausatmen kann.
 
Ich wäre nun ein kompletter Idiot, wenn ich nicht wüsste, dass das, was ich eben geschrieben habe, jungen Männern am Arsch vorbei geht, denn sie wollen aussehen wie Arnold Schwarzenegger in seinen besten Zeiten und wollen auch den gesellschaftlichen Status erleben. Und junge Männer glauben auch, genau wie ich und meine Freunde es in unserer Jugend schon glaubten, dass ein muskulöser Körper die Mädels genauso sexuell reizbar anzieht, wie uns junge Männer die Mädels mit ihren gut gewachsenen Körperfiguren sexuell reizbar angezogen haben, was aber ein Irrtum war. Gleich mehr dazu. Und weil Arnold Schwarzenegger, der durchaus Vorbildcharakter hat, auch nicht einen Körper bekommen hat nur durch Zuckerwatte und hartem Training, aber wie es wohl scheint, alles bis heute eher unbeschadet überlebt zu haben scheint, sind nun für viele junge Bodybuilder eine Steroide/Anabolika eine Unverzichtbarkeit. Man muss nun vor Steroiden einfach warnen. Es macht sich zu viel Leichtsinn breit durch völlig unkontrollierten Umgang mit diesen Substanzen wie Anabolika, die früher noch nicht verboten waren, nicht auf der Dopingliste standen und durch Apotheken erhältlich waren. Eines der größten Probleme bei der Zufuhr von Anabolika ist, dass man damit das eigene eingespielte hormonelle System völlig aus dem Takt wirft, alles völlig durcheinander wirft. Man müsste eigentlich ständig unter ärztlicher Kontrolle stehen, um zu erfahren, wann man Pausen einlegen muss mit der Steroidzufuhr, damit das eigene hormonelle System sich wieder einpendelt. Das Problem dabei ist nun leider das, dass sich die Muskeln nun wieder weitgehendst zurückbilden und wurde man vorher im Freibad wegen der guten Figur noch bewundert, weil andere glaubten, dass man diese Muskeln nur durch Krafttraining erreicht habe, nun auf einmal zur Lachnummer wird im Freibad. Und um das zu vermeiden, werden meistens junge Männer ohne Unterbrechung diese Steroide weiter sich zuführen und damit ein viel zu hohes gesundheitliches Risiko eingehen. Ich meine, wenn es tatsächlich so wäre, dass ein muskulöser männlicher Körper Frauen genauso sexuell erregbar reizen würde wie uns Männer ein gut gewachsener Frauenkörper sexuell reizt und erregbar macht, dann würde das ja wirklich noch einen Sinn machen. Nur stellt sich die Frage: Reizt denn tatsächlich ein muskulöser männlicher Körper eine Frau so wie wir es uns erhoffen? Dazu später beim Thema Sexualität mehr. Denn einen Körperkult zu betreiben, der nur unter Männern Bedeutung hat, nach dem Motto, wer hat den besten Körper, macht für mich keinen Sinn, dass ich mich mit Leistungssport und vielleicht auch noch mit Steroiden so überanstrenge, dass ich eher einen gesundheitlichen Schaden erleide als derjenige, der womöglich gar keinen Sport betreibt.
 
Ich empfehle nun aus Überzeugung das Buch von Wilfried Dubbels, Jahrgang 1950, mit dem Titel "Alles was stark macht (oder auch nicht)". Wilfried Dubbels war deutscher Jugendbodybuilding-Meister und er ist gleichzeitig Mediziner. Dieser Mann kennt die ganze Szene also besser als kein anderer und deshalb ist das auch glaubwürdig, was er schreibt. Dieser Mediziner warnt natürlich auch vor Steroiden und hat sich durch viele Kommentare in Sportzeitschriften einen Namen gemacht. Seit Jahrzehnten beschäftigt sich Wilfried Dubbels mit leistungssteigernden Substanzen, insbesondere die Wirkungen von Supplementen, die zur Leistungsorientierung eine Alternative zu den chemischen Substanzen und damit verbundenen gesundheitlichen Risiken darstellen. Sie stehen im Mittelpunkt seines Interesses. Am Ende meines Berichts gibt es ein wenig Bildmaterial über Wilfried Dubbels und gleichzeitig eine Info, wie man an sein Buch herankommt.
 
Nun kommen wir zu der Ernährung. Man sollte vor allem aufpassen, dass man nur so viel isst, wie der Körper durch eine eher anstrengende Bewegungstätigkeit oder sportliche Tätigkeit an Energie aus der Nahrung verbrennt, wobei nicht das Ziel ist, sportlich immer leistungsfähiger zu werden, sondern das Herz- und Kreislaufsystem sowie die Muskeln nicht verkümmern zu lassen, was nicht einfach ist, das abzuschätzen. Man muss einerseits tagsüber Kraft haben, Energie haben, und nicht müde werden, und andererseits auch nicht an Gewicht zunehmen. Isst man mehr als der Körper verbrennt, speichert, lagert der Körper Fett ein, das sich dann in den Arterien ablagert und bekanntlich nicht gut ist, das aber auch nicht bei allen Menschen zu einem Problem werden muss, wie zum Beispiel bei meinem 79-jährigen Freund. Und wieder einmal sage ich: Die Gene lassen schön grüßen.
 
Das wirklich größte Problem ist nun, über das schon unzählige Bücher geschrieben wurden mit unzähligen Diätvorschriften, einfach nicht viel zu viel zu essen. Aber warum essen Menschen einfach viel zu viel? Die Betonung liegt bei viel zu viel. Im Prinzip kann man alles essen, nur eben eher sehr mäßig und nicht einseitig dasselbe essen. Von der Sache her ist eigentlich nichts ungesund, auch nicht fettes Fleisch oder Süßes. Es geht nur um das viel zu viel und das Einseitige. Die Antwort, warum wir zu viel essen, ist: Menschen sind ganz einfach auf der Geschmacksdroge drauf. Das ist das Problem. Man sollte sich nun diesem Suchtgefühl entziehen wie von anderen Drogen. Man sollte nur essen, weil der Körper etwas braucht, nicht aber essen, weil es einem schmeckt, nur deshalb isst man ja drei Teller Eintopf statt nur einen erforderlichen Teller voll, und wegen dem Geschmackssuchtgefühl essen Menschen deshalb auch meistens nichts, was der Körper braucht, sondern eher was ihn krank macht.
 
Vor kurzem war ich in einem Laden, da lagen belegte Brötchen rum mit Rührei und Speck und mit Hackepeter, da lief mir nur bei diesem Anblick das Wasser im Mund sprichwörtlich zusammen und ich war gar nicht hungrig, ich bin auch in das Geschäft wegen ganz etwas anderem gegangen, aber das Suchtgefühl, ein Geschmack durch diese belegten Brötchen zu erleben, war schon riesig groß. Aber ich widerstand nun diesem Suchtgefühl. Wer das nicht kann, der kann jede Langzeitdiät vergessen. Eine Ernährung, bei der man als Beispiel abnimmt und trotzdem dabei die Geschmackssucht befriedigt werden kann, das gibt es nicht. Ich weiß von trockenen Alkoholikern, dass sie trotz alledem öfter mal das Gefühl erleben, heute würde ich ganz gerne mal einen Schluck nehmen, nur einen Schluck – und wer da nicht widersteht, hat wieder einmal verloren. Die Nahrungsmittelindustrie, die uns mit Geschmacksverstärkern süchtig macht, weiß schon, wie sie am besten Kohle machen kann. Unsere Suchtgefühle durch das Essen werden immer stärker sein als unsere Vernunft. Man kann ja auch nicht durch den Verstand den Menschen verbieten, viel zu viel zu essen, so, wie man jemandem verbieten kann, sich Heroin oder Koks zu kaufen, um Suchtgefühle zu befriedigen. Bei dem Verbot dieser Suchtmittel und durch die Strafandrohung hat man wenigstens einen begrenzten Erfolg. Aber bei der Geschmackssucht kann nur die Vernunft an die Menschen appellieren. Aber die Vernunft ist viel zu schwach. Ich weiß überhaupt nicht, was die Vernunft für eine komische Sache ist, denn wer weiß schon, was vernünftig ist, das weiß niemand.
 
Nun mein Rat: Die mehrheitliche Nahrung, die wir uns zuführen, sollte eher geschmacklos sein, dann isst man auch weniger. Das ganze Essen sollte ohne Geschmacksverstärker zubereitet werden. Unsere Vorfahren haben auch nicht Büffelfleisch mit fetter Soße und Klößen gegessen. Auch könnte man auf eine Vollkornbrotscheibe eine Scheibe Lachs legen, ohne das Brot zuvor mit Butter bespachtelt zu haben. Die Butter macht nicht satt, es schmeckt nur besser und zusammen mit Lachs ist das ein unerwünschter Fettbolzen, denn auch im Lachs gibt es einen Anteil von gesättigten Fetten wie in der Butter schon zuvor, und zu viel gesättigte Fette sind bekanntlich nicht gut.
 
Fakt ist, dass es keine gesunde Ernährung gibt, die einen kranken Menschen gesund machen kann, aber man kann sich als gesunder Mensch durch eine Ernährung tatsächlich krankernähren. Man ernährt sich aber nur krank durch viel zu viel fettem Fleisch und viel zu viel Süßem, das dann zu extremem Körpergewicht führen kann und das nun nicht gerade gesund ist. Die Betonung liegt – um es noch einmal auszusprechen – bei viel zu viel fettem Fleisch und Süßem. Ich sage es noch einmal, fettes Fleisch und Süßes ist nicht ungesund, so lange man es begrenzt sich zuführt. Darum müsste es eigentlich heißen, man sollte sich so ernähren, dass man sich nicht krank ernährt, was dann blöderweise als gesunde Ernährung bezeichnet wird, es aber nicht ist.
 
Zusammenfassend kann man sagen, man sollte nur das essen und auch nur so viel essen, was der Körper braucht und sollte nicht essen, nur weil man Appetit hat, weil es einem schmeckt und sich dadurch dabei krankernähren kann. Das ist meine Botschaft. Nur, was hilft das alles?
 
Ich möchte nun eigentlich keine Ernährungstipps abgeben. Alles, was die Ernährungsberater noch vor ein paar Jahren empfohlen haben, das haben sie heute als gesundheitsgefährdend beschrieben. Es bleibt nicht so sehr viel übrig an Wahrheit, an Richtigem. Dennoch möchte ich sehr vereinfacht und wissenschaftlich – eher unvollständig – einiges anmerken, das auf alle Fälle auch nicht falsch ist.
 
Die Nahrung, die man pro Tag aufnimmt, sollte zirka zu 20 % aus Fett bestehen und nach neuesten Erkenntnissen vorrangig aus Omega-3-Fettsäuren, zu 40-50 % aus Kohlenhydraten, wozu auch Gemüse gehört; auch an Obst sollte man denken wegen der Vitamine, und zu 35-40 % sollte die Nahrung aus Eiweiß bestehen.
 
Zu den Eiweißen möchte ich kurz, sehr kurz und unvollständig, ein paar Sätze mehr schreiben. Eiweiße, auch Proteine genannt, sind der Grundstoff allen Lebens. Alle Proteine setzen sich aus Aminosäuren zusammen, die auch manchmal als Bausteine des Lebens bezeichnet werden. Das heißt, Protein ist nicht nur für den Aufbau von Muskelmasse verantwortlich, sondern auch für den Aufbau an vielen körperlichen Strukturen. Ich kann jetzt nicht alles aufzählen, ich benenne aber z. B. den Erhalt von Sehnen, Bändern, Nerven, Bindegewebe, aber Proteine sind auch die Grundsubstanz für Hormone und vieles andere, was der Mensch zum Leben braucht. Die meisten Aminosäuren stellt der Körper selber her. Man nennt die Aminosäuren deshalb entbehrliche Aminosäuren, und es gibt die unentbehrlichen Aminosäuren, die über die Nahrung zugefügt werden müssen.
 
Man sollte nun wissen: Eiweiße, Proteine, die die Muskeln gut versorgen, damit sie nach hartem Training wachsen können, werden – wie schon gesagt – durch intensives Krafttraining erreicht, wofür nun Kohlehydrate verantwortlich sind. Sie sind der Brennstoff für die Kraft, dabei sind Vollkornhaferprodukte an erster Stelle zu benennen.
 
Wir sollten nun wissen, dass ein normal sich anstrengend bewegender Mensch 0,8 - 0,9 Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht braucht, um Muskelmasse wenigstens nicht abzubauen. Das sind bei einem zirka 80 kg schweren Mann zirka 70 Gramm Eiweiß (Protein) pro Tag. Freizeit-Bodybuilder können zirka 1,7 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht zuführen. Da gibt es nun ein Problem: Wer nicht Proteinkonzentrate sich zufügt, wo angegeben ist, wie viel Gramm Protein pro Esslöffel voll sich man jetzt zuführt, weiß gar nicht, wie viel Nahrung er sich nun zuführen muss, um die 70 Gramm zu erreichen oder aber auch nicht zu viel sich zuführt. Man sollte sich darüber schlau machen. Denn nicht nur Fleisch, Wurst, Eier, Milch haben Proteine, auch pflanzliche Nahrung, wie Hülsenfrüchte z. B., Erbsen oder Vollkornhafer. Fast überall ist Eiweiß drin, natürlich auch im Brot.
 
Hier einige Tipps:
 
1 Liter Magermilch, 0,1 % Fett, hat zirka 30 Gramm Eiweiß
100 Gramm Magerquark hat zirka 12 Gramm Eiweiß (steht im Übrigen auf der Verpackung)
1 gekochtes Ei hat, ohne Eigelb, zirka 2,5 – 3 Gramm Eiweiß
150 Gramm Lachs sollen sogar zirka 30 Gramm Eiweiß enthalten und eine Portion Haferflocken haben zirka 5 Gramm pflanzliches Eiweiß
 
Man sollte vor allem auch Eiweiß nur aus der Nahrung zuführen, die sehr fettarm ist und nicht so viel gesättigte Fette gleichzeitig enthält, wie z. B. in fettem Schweinefleisch oder fetter Wurst oder sehr fetter Milch und fettem Quark enthalten ist. Wir sollen Eiweiß z. B. aus Magerquark, aus magerer Milch (0,1 % Fett), aus Eiern (ohne Eigelb – nichts gegen ein Eigelb am Tag), aus Huhn ohne Haut und aus sehr magerem Rindfleisch zu uns nehmen. Wir brauchen zwar auch gesättigte Fette, aber niemals so viel, wie wir wirklich am Tag verzehren. Gesättigte Fette sollen, um es mal gelinde auszusprechen, weniger gut für die Arterien sein und eher das schlechte Cholesterin LDL fördern. Dennoch entscheiden wieder die Gene, ob das auch so eintritt. Die Popstars unter den Fetten sind heute – jedenfalls noch – Omega-3-Fettsäuren, die als ungesättigte Fette bezeichnet werden. Sie sollen angeblich die Durchblutung verbessern, das Blut fließfähiger machen, das schlechte Cholesterin LDL absenken und das gute Cholesterin HDL erhöhen. Wobei ich schon wieder gelesen habe, dass es gar kein gutes oder schlechtes Cholesterin geben soll. Mich wundert das alles gar nicht. Wir können es uns also aussuchen. Gute Omega-3-Fettsäuren sind vor allem in fettem Fisch enthalten, in Lachs, Makrele, Thunfisch, Hering. Es gibt aber auch pflanzliche Produkte, wo Omega-3-Fettsäuren enthalten sind, allerdings nicht so hoch konzentriert. Da sind z. B. Öle zu benennen. Das beste Öl in dieser Hinsicht ist Leinöl. Aber weil es nicht so schmeckt, wird es kaum konsumiert. Aber Leinöl mit Magerquark und Kartoffeln ist eine gute Droge für den Körper. Aber auch Rapsöl sowie Nussöl und Nüsse überhaupt haben überwiegend gute Fette. Nicht so gut ist Sonnenblumenöl, weil es zu viel Omega-6-Fettsäure hat und die gleichen Probleme fördern kann wie z. B. gesättigte Fette aus Fleisch und Wurst. Überhaupt kommt es auf die gute Mischung an, auf das richtige Verhältnis zwischen gesättigten Fetten, einfach ungesättigte Fette und mehrfach ungesättigte Fette – und da ist Rapsöl eine ziemlich gute Variante.
 
Aber, wie ich schon einmal beschrieb, eine richtige Ernährung vorzuschlagen, das geht gar nicht, weil Ernährungswissenschaftler nach einiger Zeit immer wieder alles verwerfen und sagen, das war gar nicht gut. Wahrscheinlich müssen sie immer wieder mal etwas Neues schreiben, sonst würden sie ja gar nicht mehr gebraucht werden und wären arbeitslos, sozusagen.
 
So geschehen nun auch mit dem Eiweiß. Immer wieder hieß es, dass vor allem älter werdende Menschen auf Eiweiß im Körper achten sollen, und dann mit sportlicher Aktivität Muskeln lange Zeit zu erhalten, damit es im Alter nicht zu gravierenden Stürzen kommt und durch eine gute Muskulatur das Knochenskelett weiterhin stabilisiert wird, weil meistens die Knochen eher versagen als die Muskulatur. Muskeln sollen im Alter so etwas wie Gehilfen sein.
 
Heute liest man nun auf einmal, dass gerade Männer mittleren Alters viel zu viel Eiweiß sich zuführen, das verantwortlich ist für viele Krankheiten und frühzeitigem Tod, angefangen von Herzinfarkt und frühzeitigem Gelenkersatz, und man sagt, was Muskeln wachsen lässt, das lässt auch Tumore wachsen. Was zwar nicht heißt, dass man durch zu viel Eiweiß Tumore bekommen kann. Und was ist eigentlich mit dem Herzmuskel? Auch er wächst meist durch viel Sport und viel Eiweiß und ein zu dicker Herzmuskel führt auch zu Herzproblemen.
 
Ja, was sind Eiweiße nun? Bausteine des Lebens oder Grabsteine des Todes? Wie viel Eiweiß, wie viel Protein sollte eigentlich nun ein zirka 60-jähriger Mann sich zuführen, der noch Freizeit-Bodybuilding betreibt und schon deshalb mehr Proteine braucht als jemand, der diesen Sport nicht betreibt? Ich weiß es nicht. Diskutieren wir nun ein wenig über Sexualität.
 
Erst nach vielen Jahren, als ich immer mehr Kontakt zur Rotlichtszene bekam, musste ich feststellen, dass männliche Sexualität und weibliche Sexualität so grundverschieden sind wie die Hölle und das Paradies. Das alles jetzt in ein paar Sätzen zu beschreiben, ist unmöglich, dennoch streife ich dieses Thema ein bisschen. Es ist nun Tatsache, dass Mädels, Frauen, auch heute noch im Zeitalter von Gleichberechtigung, wo heute Gesetze die Frau versuchen, zu schützen statt einen Mann, instinktiv dennoch Frauen das Gefühl in sich erleben, sich von einem starken Mann beschützen zu lassen, das Gefühl ist ihr angeboren worden, was, wie gesagt, heute eher das Gesetz mit einer Strafandrohung übernimmt und ausgerechnet Frauen jetzt vor gewalttätigen Männern schützt. Aber weil Frauen instinktiv, so möchte ich das mal benennen, immer noch den Schutz eines starken Mannes erleben wollen, suchen sich ja Frauen auch heute noch im Zeitalter von Gleichberechtigung Männer aus, die größer sind als sie selber es sind, die stärker sind als sie selber es sind und wenn es geht, auch noch intelligenter sind als sie selber es sind. Ich kennen jedenfalls keine Frau, die einen Mann begehrenswert findet, Respekt erlebt und Sex erleben will mit einem Mann, der viel kleiner ist als sie selber es ist und so schwach ist, dass sie den Mann am kleinen Ringfinger herumschleppen kann. Dabei hätte das wirklich Vorteile für eine Frau, sie bräuchte dann keine Angst mehr haben vor sexueller Gewalt vor ihrem Mann, weil sie ihn dann nämlich verprügeln könnte. Männer dagegen begehren auch kleine Frauen, die an den Brustwarzen von Männern Klimmzüge machen können. Männer begehren auch schwache Frauen und intelligenter als der Mann selbst muss die Frau auch nicht sein. Wenn die Frau nun aber den starken schützenden Mann erleben möchte, heißt das aber noch lange nicht, dass die Frau sich durch diesen starken schützenden Mann sexuell erregen muss.
 
Die Sache ist eher die, wie ein bekannter Buchautor einmal in der Illustrierten STERN schrieb, ich zitiere jetzt sinngemäß aus dem Zusammenhang: Eine Frau, die einen schweifenden Jäger in der frühgeschichtlichen Zeit an sich binden wollte, der auch Verantwortung übernehmen sollte, gelang der Frau am besten, die dem Mann das ständige Vergnügen Sex bieten konnte. Zitat Ende. Was noch lange nicht heißt, dass die Frau nun auch sexuell immer erregt sein muss durch ihren Beschützer.
 
Auf jeden Fall wird eine weibliche sexuelle Erregung durch den Anblick gut gewachsener muskulöser Männerkörper nicht ausgelöst, selbst wenn sie sich durch einen starken Mann sicherer und geborgener fühlt. Bei Frauen, die z. B. zu den männlichen Strippern gehen, zu den Chippendale-Boys gehen, die sich fast völlig entkleidet den kreischenden Damen anbieten, löst dies keine sexuelle Erregung aus. Es ist alles nur Party, es ist Spaß ohne Ende, dennoch können die Frauen diese Männerkörper durchaus bewundern. Aber sexuell erregen tun sich Frauen mehrheitlich erst dann, wenn der Mann, der natürlich auch ein muskulöser bewundernswerter Mann sein kann, aber dann auch mit einem attraktiven Gesicht – worauf eine Frau besonders anspringt bei einem Mann – nun mit dem Sex bei ihr anfängt. Und ist er kein guter Liebhaber, dann kann er aussehen wie Georg Clooney oder wie Arnold Schwarzenegger in seinen besten Zeiten, dann wird der Mann entsorgt und die Frau erlebt keine sexuelle Erregung.
 
Übrigens, das Gesicht einer Frau spielt nicht die entscheidende Rolle für einen Mann bei seiner sexuellen Erregung, sondern nur der körperliche Reiz einer Frau, genauer gesagt, das Beschauen ihrer Geschlechtsorgane. Würde für einen Mann auch das Gesicht einer Frau für seine Sexualität entscheidend sein, dann würden sich Männer eher durch einen OTTO-Katalog selbst befriedigen statt durch den Anblick eines Pornoheftes, wo teilweise die Gesichter von Frauen gar nicht erkennbar sind, sondern vielmehr die weiblichen Geschlechtsorgane. Andererseits kenne ich wirklich keine Frau, die sich beim Umblättern eines Pornoheftes, wo Männer in voller steifer Pracht abgebildet sind, sich nun bei diesem Anblick selbst befriedigen. Bei dem Mann ist das nämlich alles ganz anders und wie ich glaube, bis heute noch nicht vollends aufgeklärt. Wie gesagt, schon Sigmund Freud schrieb im Jahre 1904-1905 vom Schautrieb des Mannes, ich betone "Trieb", und dieser Schautrieb treibt den Mann immer dazu an, die weiblichen Geschlechtsorgane beschauen zu wollen. Sigmund Freud schreibt, "beim Beschauen der weiblichen Geschlechtsorgane erlebt der Mann die stärkste sexuelle Erregung". Zitat Ende. So erleben sich Frauen nicht. Dazu gleich mehr. Was bei Männern völlig unterschätzt wird von Frauen und von der Gesellschaftspolitik ist die männliche fantasielle Vorstellungskraft. Je mehr sexy eine Frau bekleidet ist und nur dadurch die Blicke von Männern anzieht, desto mehr wird die männliche fantasielle Vorstellungskraft zum Teil gefährlich geschürt. Man will jetzt unbedingt wissen, wie die Frau wohl aussehen würde, könnte man jetzt ihre Geschlechtsorgane beschauen.
 
Viele Männerfantasien erleben sich so stark, dass sie das, was sie sehen wollen, was immer noch verdeckt ist, dennoch schon real vor sich sehen bei geschlossenen Augen und dabei eine Erektion bekommen können. Aber die meisten Männer erleben eher dann ihre stärkste sexuelle Erregung, wenn sie live das Geschlechtsorgan der Frau beschauen können. So lange sie sich in den jungen hormonell aufgeladenen Jahren befinden – wir müssen schon unterscheiden zwischen jungen und älteren Männern. In den jungen triebstarken Jahren erlebt der Mann sich eher dominant männlich, in den älteren Jahren eher tolerant, nur noch menschlich. Ich schreibe also von eher jungen Männern und Frauen. Der Unterschied zwischen männlich und menschlich wird erlebt durch die Hormone, die mit zunehmendem Alter an Bedeutung verlieren.
 
Ich sage nun, eine Frau, die völlig ihre körperlichen Reize verdeckt durch ihre Bekleidung, löst beim Mann keinen Schautrieb aus, diese Frau beschauen zu wollen. Ich habe deshalb größten Respekt vor jungen muslimischen Mädels, die in der Tat sehr oft ihre weiblichen Reize verdecken mit der Begründung, sie wollen den Männern erst gar keinen Anreiz bieten, sich aufzugeilen. Diese muslimischen Mädels sagen, sie wollen nicht als Sexsymbol heruntergestuft werden. Diese Mädels beklagen, dass die Wirtschaft mit den körperlichen Reizen der Frau viel Geld macht durch die Werbung schöner sexy aussehender Frauen. Diese muslimischen Mädels wollen sich nicht so erleben wie die Boxweltmeisterin Dr. Theiss, die in kurzem Rock boxte, weil sie wusste, dass zieht Männer an und je mehr Männer zu ihren Kämpfen kommen, desto mehr klingelt es in ihrer Geldbörse. Das waren ihre eigenen Sätze, sinngemäß.
 
Dass ich nun vor diesen muslimischen Mädels den höchsten Respekt erlebe, heißt aber nicht, dass ich für Multikulti bin. Ich bin immer noch der Meinung, ganz so, wie es unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel im Jahr 2010 ausgesprochen hat – ich zitiere: Multikulti ist gescheitert. Zitat Ende. Darüber werde ich mal gesondert etwas schreiben.
 
Interessant ist nun die Feststellung, dass eine völlig unbekleidete hübsche Frau, die aufrecht vor einem steht oder aufrecht läuft, so z. B. am FKK-Strand, nicht die stärkste sexuelle Erregung bei einem Mann auslösen braucht, weil bei einer Frau im aufrechten Gang eben ihre Geschlechtsorgane nicht beschaubar sind, sondern verdeckt sind und beim FKK dann am besten bei Männern die fantasielle Vorstellungskraft gar nicht erst in Aufregung versetzt werden sollte, denn wer will am FKK-Strand schon mit einem Steifen rumrennen. Sieht man dagegen eine sexy aufreizend bekleidete Frau und ist selbst bekleidet, lässt man der fantasiellen Vorstellungskraft wohl eher freien Lauf, denn was in der eigenen Hose so passiert, das merkt niemand so schnell.
 
Dazu zitiere ich nun aus einen Presseartikel aus dem Zusammenhang: Angela Dawson aus Las Vergas, 23 Jahre alt und Siegerin des Wettbewerbs "Miss Po international" kann es immer noch nicht fassen, dass sie mit ihrem Allerwertesten beim starken Geschlecht mehr Aufsehen erregt als mit ihrem anmutigen Gesicht und ihrem wohlgeformten Busen. Die Frage ist nun, was finden Männer am weiblichen Hinterteil so aufregend? Sexualforscher sagen nun, unsere Vorfahren, die vor 8 Millionen Jahren lebten, hatten schon viele Eigenschaften, die sie als Hominiden, als menschenähnlich, aufwiesen. Aber sie liefen noch auf allen Vieren rum. In dieser Stellung war der Blick das Mannes, der einer Frau folgte, naturgemäß auf ihren Po gerichtet, und wenn sie schließlich stehen blieb und mit all ihren Reizen dafür sorgte, dass bei ihm alles zum Besten stand, dann nahm er sie von hinten (Schautrieb), ganz so, wie es heute noch Männer tun. Zitat Ende.
 
Ich sage nun, würden die Frauen heute im Zeitalter der Gleichberechtigung auch noch auf allen Vieren rumlaufen, ohne Bekleidung, dann würde auch heute noch keine Frau zwischen 18 und 80 Jahren auch nur 50 Meter weit kommen, ohne dass ein Mann auch heute noch auf sie raufklettern würde.
 
Ich muss dazu passend ein Erlebnis aus meinem früheren Bordell beschreiben: Die Mädels fragten mich, ähnlich wie Angela Dawson (Miss Po international), Achim, wie kommt es eigentlich dazu, dass ihr euch an uns Frauen so stark erregt, wenn wir uns in Geschlechtsverkehr bereitstellenden Positionen zeigen und ihr unsere Geschlechtsorgane regelrecht anstarren könnt? Wir Mädels selber würden höchstens sagen, der Mann sieht gut aus, wenn er sich in allen Stellungen verbiegt und zeigt, was er anzubieten hat, aber sexuell erregen tun wir uns bei diesem Anblick nicht, im Gegenteil, teilweise könnten wir eher lachen dabei. Fakt ist nun, ich konnte die Frage natürlich auch nicht beantworten, ich bin kein Wissenschaftler, aber ich sagte nur, wenn Männer nicht so wären, wie hätte es dann in frühgeschichtlicher Zeit überhaupt zur Fortpflanzung kommen können, wo es nicht einmal eine ausreichende Sprachverständigung gab? Unsere Vorfahren mit ihren Fellfressen hätten doch nicht sagen können: Schätzchen, spiel mir doch bitte mal an meinen Eiern, damit ich einen Steifen bekomme, oder wohl kaum hätte eine dieser Fellfressen sagen können, hallo, Schatz, mach mir die Kopfkeule, blas mir erst mal einen. Und geknutscht haben diese Fellfressen sich bestimmt auch nicht, weil sie sich verknotet hätten. Nur durch den Anblick der weiblichen Geschlechtsorgane konnte eine Fortpflanzung erfolgen und es folglich dann stimmt, was Sigmund Freud schrieb, dass beim Beschauen der weiblichen Geschlechtsorgane der Mann die stärkste sexuelle Erregung erlebt.
 
Ich hatte einmal das Glück, zu meiner Rotlichtzeit vor zirka 40 Jahren, mit dem damals weltbekannten Wissenschaftler Prof. Hans Jürgen Eysenck, der mehr als 20 viel diskutierte Bücher schrieb, genau über dieses Phänomen der anfänglich starken sexuellen Erregung des Mannes durch das Beschauen der weiblichen Geschlechtsorgane, ein persönliches Gespräch führen zu dürfen. Dieser Professor meinte nun, wahrscheinlich bauen sich die männlichen Geschlechtsorgane beim Beschauen der weiblichen Geschlechtsorgane viel schneller auf als bei einer Frau. Aber genau wusste er es auch nicht, welche Hormone dafür verantwortlich sind.
 
Ich weiß noch nicht einmal, ob man heute, 40 Jahre später, genauer darüber Bescheid weiß. Die jungen Männer nun, die meinen, mit einer muskulösen Figur zieht man Frauen an wie Speck die Mäuse, die muss ich leider enttäuschen, weil erst einmal das Gesicht eines Mannes eine sehr große Rolle spielt, ob sich ein Mädel mit einem Mann einlassen will. Aus einem Gesicht liest eine Frau alles ab, ob der Mann brutal ist, ob er eher einfühlsam ist. Wir sagen ja auch, der hat eine Glatze, eine tätowierte Glatze, das ist ein brutaler Mensch, ein Rechtsradikaler oder wir sagen, die Frau hat rote Haare und tiefe Augenrändern, das ist eine sehr geile Frau, die immer den Hengst will. Nur wenn es um die Sexualität geht, dann ist das Interesse eines Mannes wegen seines Schautriebes auf den Körper der Frau ausgerichtet und das ist eben bei den Frauen nicht so. Also fokussiert sich die Frau vorrangig auf das Gesicht eines Mannes und auf die Sprüche, die dieses Gesicht von sich gibt. Wenn also ein junger Mann einen Körper hat wie Arnold Schwarzenegger in seinen besten Zeiten, aber das Gesicht gibt nicht das her, was sie erleben will, dann hat dieser Modelathlet kaum eine Chance bei einem Mädel, es sei denn er ist durch seinen Körper so berühmt geworden wie z. B. Arnold Schwarzenegger und erlebt auch gesellschaftlichen Status wie Arnold Schwarzenegger. Auf erfolgreiche Männer mit hohem Status fahren viele Frauen ab, das imponiert ihnen. Da kommt es auch schon mal vor, dass ein 1,60 Meter großer schwerreicher, erfolgreicher Mann eine 1,80 Meter große Frau hat. Ein erfolgreicher risikofreudiger reicher Mann ersetzt heute immer mehr das, was in frühgeschichtlicher Zeit für eine Frau ausschlaggebend war, nämlich Körpergröße und Körperkraft wegen des erfolgversprechenden Schutzes, den ein Mann einer Frau bieten konnte.
 
Aber wie ich schon ein paar Seiten vorher beschrieb, gänzlich verschwunden ist dieses Gefühl, sich durch einen starken Mann eher sicher, eher geborgen zu fühlen, bis heute nicht. Das beweist, wie stark Gefühle sein können und ich das durch einen Wissenschaftler gleich untermauern will. Deshalb noch einmal, wie anders soll mir denn eine Frau erklären, warum sie sich als Lebenspartner, als sexuellen Partner, immer jemand aussucht, der wenigstens etwas größer ist als sie selbst und kräftiger ist als sie selbst es ist. Vom Verstand her, von der Vernunft her, ist das jedenfalls nicht zu rechtfertigen. Im Gegenteil, in der heutigen Zeit der Gleichberechtigung kann man ja schon von einer Diskriminierung kleiner Männer durch Frauen sprechen, es sei denn, der Verstand erkennt an, dass Gefühle stärker sind als der Verstand selbst.
 
An dieser Stelle angekommen sollten wir endlich dazu stehen, so wie es Hirnforscher herausgefunden haben, dass tatsächlich Gefühle stärker sind als Verstand und Vernunft, aber unser ach so hoch entwickelter Verstand das niemals zugeben will und deshalb auch nicht zugeben will, dass die Gleichberechtigung, so wie sie heute erlebt wird, ein Angriff gegen die Gefühle von Menschen ist und deshalb eher zur Trennung der Geschlechter führt, zu Familienzerrüttungen führt, worunter am ehesten die Kinder zu leiden haben.
 
Der Verstand soll endlich begreifen, dass der Mensch mehr schlechte Gefühle in sich erlebt als gute Gefühle. Die einzig guten Gefühle sind eigentlich nur die Liebe und das Mitleidsgefühl, denn wer Mitleid mit einem Tier oder einem anderen Menschen erlebt, denkt nicht an seinen Eigennutz, denkt nicht egoistisch. Und weil die Menschen nun eher mehr schlechte Gefühle erleben, müssen also Gesetze mit Strafandrohungen dafür sorgen, dass die schlechten Gefühle von Menschen nicht ausgelebt werden. Abe wir haben ja nun erfahren, dass Gefühle stärker sind als Verstand und Vernunft, wie sollen wir da die schlechten Gefühle unter Kontrolle bekommen? Wie gesagt, nur Gesetze und das Angstgefühl vor einer Strafe können wenigstens die schlechten Gefühle der Menschen zähmen, sie allenfalls unterdrücken, aber nicht vollkommen unwirksam machen. Deshalb muss die Politik auch dafür sorgen, dass sie jede Situation, wodurch die schlechten Gefühle der Menschen geschürt werden, wo die schlechten Gefühle der Menschen Auftrieb bekommen, erst gar nicht hergestellt werden. Denn Gefühle, die man nicht unwirksam machen kann, brechen sehr leicht immer wieder durch. Ich benenne mal ein Beispiel:
 
Not, Hunger und Elend führt zu Hass und Gewalt von Menschen. Wer diese Hassgefühle nicht erleben will, muss dafür sorgen, dass es erst gar keine Not, keinen Hunger, kein Elend gibt, dann erleben wir auch diese Hassgefühle nicht. Verbieten kann man Hassgefühle eben nicht, man kann sie allenfalls zähmen und unterdrücken. Mit wenig Erfolg.
 
Ich gehe kurz mal darauf ein, wie unversöhnlich sich die Gleichberechtigung und die Gefühle erleben, wenn sie aufeinander stoßen: Die Soziologie-Professorin Rosemarie Nave-Herz hat in einem Interview gesagt, ich zitiere aus dem Zusammenhang: Frauen erwarten von ihren Männern Sicherheit und Geborgenheit, Unterstützung und Hilfe. Gleichzeitig aber wollen sie eigenverantwortlich und unabhängig sein. Die Professorin sagt: Dieses widersprüchliche Verhältnis zu ihrer eigenen Rolle führt dazu, dass ständig Erwartungen an den Ehepartner unerfüllt bleiben. Zitat Ende.
 
Noch einmal: Sicherheitsgefühle, Geborgenheitsgefühle wollen Frauen überwiegend immer noch erleben, wie in der Steinzeit. Eigenverantwortung und Unabhängigkeit trichtert ihr die Gleichberechtigung ein, was zusammen zur Widersprüchlichkeit führt und es wohl kaum einen Supermann geben wird, der damit umgehen kann.
 
Welche Männer haben nun die besten Chancen bei Frauen? Fakt ist, ein eher größerer, eher schlanker gut gekleideter Mann, der ein vielversprechendes Gesicht hat, aus Frauensicht, wobei die Augen eines Mannes – weiß der Himmel warum – auch immer eine große Rolle spielen und der Mann dabei noch gute Sprüche drauf hat und dabei noch sehr erfolgreich ist, Status hat, kommt bei den Frauen mehrheitlich am besten an. Ich zitiere einmal etwas aus der Presse. Überschrift: "Lieben wie in der Steinzeit": Die Partnerwahl folgt immer noch den Regeln aus der Steinzeit, fanden US-Forscher heraus. Frauen sind bei Männern auf Sicherheit und hohen Status aus, Männer interessiert gutes Aussehen einer Frau. Zitat Ende.
 
Ich will mit alledem sagen, ein durchtrainierter muskulöser männlicher Körper, ohne attraktives vielversprechendes Gesicht, steht nicht an erster Stelle, was Frauen zu einem Mann hinzieht. Ich stelle deshalb noch einmal die Frage: Lohnt es sich, nur um mehr Erfolg bei Frauen zu erleben, Anabolika, also Steroide, sich zuzuführen und womöglich dabei auch noch Potenzprobleme zu bekommen, um mehr Muskelwachstum zu erleben und sich dabei noch gesundheitlich sehr zu gefährden?
 
Dennoch finde ich es sehr bemerkenswert, was für muskulöse Körper z. B. Turner haben, die das mit größter Wahrscheinlichkeit ohne Steroide erreicht haben. Ich kenne bis jetzt keinen Dopingfall bei Turnern, wobei ich aber auch nicht weiß, wie das früher bei den Turnern war, vor allem bei den Russen, als Anabolika noch nicht auf der Verbotsliste stand. Ich plädiere jedenfalls dafür, eher mit einer normalen Ernährung, vielleicht einer gezielten Ernährung wegen des Muskelwachstums, sich eine gute Figur anzutrainieren und diese dann im Alter noch erkennbar zu genießen und damit nun tatsächlich andere Menschen, die sich eher nachteilig körperlich verändert haben im Alter, ins Staunen zu versetzen, wenn man mit über 70 Jahren noch die gleichen T-Shirts tragen kann wie in jungen Jahren. Sofern die Gene natürlich mitspielen und die Gesundheit mitspielt. Das kommt dann meist auch bei den Witwen gut an und man ist jetzt viel mehr Hahn im Korb als früher, zumal die männlichen Konkurrenten sehr oft weggestorben sind. Und wer Erfahrung mit Frauen hat, der weiß, dass man mit 70- bis 80-jährigen Frauen so viel sexuellen Spaß haben kann, dass man immer aufpassen muss, genügend Viagra im Haus zu haben. Denn Fakt ist, sexuell mithalten können die wenigsten Männer ab 70 Jahren mit den Frauen zwischen 70 und 80 Jahren.
 
Mir sagte einmal eine 80-jährige Frau, dass sie folgendes Problem hat: Sexuell empfindet sie noch gut, aber das geht nicht mehr mit einem 80-jährigen Mann. Und 70-jährige, die noch einigermaßen gut drauf sind, wollen nicht mit einer 80-jährigen Frau Sex erleben, sondern mit jungen Frauen. Gott sei Dank, dass ich darüber ganz anders denke.
 
 
 
Joachim König



Quelle meines Bezugs auf Wilfried Dubbels:

Wilfried Dubbels, Jahrgang 1950, ist seit 39 Jahren mit seiner Frau Marion verheiratet und hat drei erwachsene Kinder. Dubbels ist approbierter Apotheker und betreibt seit Jahrzehnten Bodybuilding mit Leidenschaft. Als Buchautor und Autor verschiedener Fachartikel, die in wissenschaftlichen Publikationen sowie Kraftsportzeitschriften veröffentlicht wurden, hat sich Dubbels inzwischen einen Namen gemacht. Seit Jahrzehnten beschäftigt sich Wilfried Dubbels mit leistungssteigernden Substanzen. Insbesondere die Wirkungen von Supplementen, die zur Leistungsoptimierung eine Alternative zu den chemischen Substanzen und den damit verbundenen gesundheitlichen Risiken darstellen, stehen im Mittelpunkt seines Interesses.

Seine Website:

www.alleswasstarkmacht.de

Sein Buch:

Alles was stark macht (oder auch nicht): Eine kritische Bestandsaufnahme von leistungssteigernden Substanzen

(1. Auflage 2012; 191 Seiten; ISBN: 978-3-86386-309-8)

"Jeder ehrgeizige Bodybuilder, der sich hohe Ziele setzt, kommt um eine spezielle Sporternährung mit Supplementen als Ergänzung für den Muskelaufbau nicht herum. Aber der Einsatz von Supplementen im Bodybuilding ist von Glaubensbekenntnissen, Mythen und Trends geprägt wie in keiner anderen Sportart. Die Supplement-Branche lebt von den Wunschvorstellungen und Träumen der Konsumenten. Produkte, die bei den Verbrauchern Hoffnungen wecken, DAS Wundermittel entdeckt zu haben, tauchen immer wieder auf, und verschwinden dann wieder ganz schnell von der Bildfläche. Eine noch größere Gefahr für den Verbraucher stellen jedoch anabol wirkende Arzneistoffe dar, die häufig unter dem Deckmantel eines Supplementes angeboten werden. Diese Produkte werden vermehrt im Internet und in der einschlägigen Literatur angepriesen, und belasten nicht nur Ihren Geldbeutel, sondern auch Ihre Gesundheit. Der Autor ist Apotheker und ehemaliger Wettkampfbodybuilder und gibt mit dem Buch seine Erkenntnisse auf der Suche nach leistungssteigernden Substanzen weiter. Der Leser erfährt, wer von welchen Subs tanzen profitiert, welche Supplemente wirkungslos sind und von welchen Supplementen bzw. Arzneistoffen er unbedingt die Finger lassen sollte.

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Wilfried Dubbels, 1976

Wilfried Dubbels, 1976

(Shooting Niagara Fälle;Fotograf: Bob Kennedy)


 


 
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