ACHIMKOENIG
  Offener Brief Clemens Tönnies - Schalke 04
 

 

Werter Herr Clemens Tönnies vom Unternehmen Schalke 04,

ich verstehe überhaupt nicht, wie ein Mann ohne Rückgrat so erfolgreich im Leben sein kann, wie Sie es sind. Ihr größter Fehler, der Sie nun zum unmännlichsten Mann von Deutschland gemacht hat, war Ihre dämliche Entschuldigung für etwas, was tatsächlich wahr ist. Sie haben einfach nur darauf hingewiesen, dass Afrikas Problem Nr. 1 die Überbevölkerung ist und man dieses Problem in den Griff bekommen muss. Entwicklungsminister Müller, der vor allem in Afrika unterwegs ist, ist der gleichen Meinung wie Sie, Herr Tönnies, nur statt Kernkraftwerke hält er die Gleichberechtigung für das geeignete Mittel, die Überbevölkerung zu stoppen. Er sagte sinngemäß, man hat festgestellt, dass durch die Gleichberechtigung, also dadurch, dass auch Frauen gut bezahlte Jobs bekommen, die Frauen dadurch weniger Kinder gebären. Da hat er Recht – und Deutschland ist der beste Beweis dafür. Bei uns in Deutschland sterben die Deutschen aus wegen der Pille, wegen der Gleichberechtigung und Deutschland deshalb Flüchtlinge aus Syrien, Muslime aus den arabischen Regionen und aus Seenot gerettete Afrikaner, die vielleicht anerkannte Asylanten werden, zu Deutschen stempeln muss und in Deutschland deswegen Fremdenhass ausgebrochen ist. Das alles hat sich Minister Müller zum Vorbild genommen.

 

Ihr Problem, Herr Tönnies, ist ja nun ein ganz anderes. Ihr Problem ist wohl auch der Grund, warum Sie sich feige entschuldigt haben und nicht die Wahrheit weiter vertreten.

 

Ihre Fußballfirma, die ein wirtschaftliches Unternehmen ist, hat ja nun auch Afrikaner eingekauft, eingestellt, und Sie müssen nun Gewinne durch Siege erzielen. Bei Mercedes werden Gewinne erzielt durch fleißige Handarbeit und bei Ihnen werden Gewinne erzielt durch fleißige Beinarbeit und die Einkäufe müssen sich ja wirtschaftlich wieder auszahlen, damit Ihre Firma nicht Pleite geht. Wenn Sie aber nun meinen, dass die Überbevölkerung in Afrika gestoppt werden müsste, beziehungsweise zurückgeführt werden müsste und dann Afrikaner immer weniger werden, auch Dank Minister Müllers Gleichberechtigungsidee, dann haben Sie kaum noch eine Auswahl afrikanischer Mitarbeiter für Ihre Schalke-Firma einzukaufen, einzustellen, und werden dadurch nicht die erhofften wirtschaftlichen Gewinne erzielen können, denn ohne Fremdarbeiter aus Afrika wird Ihre deutsche Firma nie überleben können, denn die Deutschen sind bald zu gar nichts mehr zu gebrauchen. Und genau deshalb haben Sie sich wohl jetzt entschuldigt. Sie können sich ja nicht den Ast absägen, auf dem Sie sitzen. Sie haben also mit Ihrer Entschuldigung versucht, den angesägten Ast noch rechtzeitig zu retten. Das nenne ich Heuchelei, Herr Tönnies. Aber das ist ja in Deutschland anerkannter gesellschaftlicher Umgang.


 

Es grüßt!

 

Joachim König
Zadekstraße 26
12351 Berlin


 
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