ACHIMKOENIG
  Ferdinand von Schirach sagt, die AfD ist blöde
 

Ferdinand von Schirach sagt, die AfD ist blöde

 

Werter Herr Ferdinand von Schirach,

 

wie ich mitbekommen habe, haben Sie ein Buch über die Einsamkeit geschrieben. Ich leide auch unter Einsamkeit. Sie sagten nun bei einem Gespräch gegenüber einem Journalisten beim Sender Phönix, ich zitiere, „die blöde AfD“. Zitat Ende.

 

Damit sind für Sie tausende Deutsche, die sich mit der AfD identifizieren, auch alle blöde, denn erst durch diese blöden Deutschen ist diese Partei das geworden, was sie heute ist. Ich finde es schon sehr anmaßend von Ihnen, tausende Deutsche für blöd abzuqualifizieren. Aber Sie kennen ja das Sprichwort, so, wie es in den Wald reinschallt, so schallt es wieder raus. Also schauen wir mal, Herr von Schirach.


Fakt ist doch, diese blöde AfD gibt es, weil die Politik versagt hat. Die Politik hat die deutsche Gruppenerlebung zerstört. Die Politik hat das deutsche Zusammengehörigkeitsgefühl zerstört. Man fühlt sich als Deutscher heute ausgegrenzt aus der Gruppengemeinschaft. Man weiß nicht mehr, wo man hingehört und man erlebt plötzlich Fremdheitsgefühle statt Vertrautheitsgefühle. Das heißt, ohne Gruppe, der man sich zugehörig fühlen kann, erlebt man eine Einsamkeit. Es fehlt einfach etwas. Das heißt, die Politik hat unsere Heimat zerstört, denn Heimat ist die Gruppe, der man sich zugehörig fühlt. Ich habe Heimat beschrieben (siehe Inhaltsverzeichnis auf meiner Webseite www.achimkoenig.de.tl). Heimat ist ein heimatliches Gefühl, ist ein heimisches Gefühl und heimisch fühlt man sich in einer Gruppe mit gleicherlebenden, mit gleichgesinnten Menschen. Heimisch fühlt man sich am ehesten in einer Familiengruppe, das kennen wir alle, und eine ganze Volksgruppe besteht ja auch nur aus tausenden von einzelnen Familiengruppen, die sich zu einer großen Familienvolksgruppe, sprich jetzt Volksgruppe, zusammengeschlossen haben. Folge dessen fühlen wir Menschen uns also immer noch in der jetzt größeren Familiengruppe, sprich jetzt Volksgruppe, heimisch. Wir erleben in unserer Gruppe einfühlsame Gefühle. Und diese unsere Volksgruppe ist nun gefühlsmäßig zerstört worden durch zu viel Multikulti und durch zu viel Vielfalt, aus der heraus sich zwangsläufig fremde neue parallele Gesellschaftsgruppen in meiner Gruppe bilden und damit meine eigene Gruppe spalten, meine Gruppe zerstören und nun ganz selbstverständlich Fremdenfeindlichkeitsgefühle ausgelöst werden. Wut, Hass, Aggression wird in Deutschland zunehmen.


Zu viel Vielfalt zerstört eben auch zu viel und Angela Merkel hat Deutschland zum multikulturellen Land in Europa gemacht, sagt Ulrich Jörges, und das, obwohl Angela Merkel noch im Jahre 2010 (recherchierbar im Internet) gesagt hat, ich zitiere sie: Die Bestrebungen, in einer multikulturellen Gesellschaft einfach nebenherzuleben (also ohne Gruppenerlebung), seien absolut gescheitert und ergänzend hat Angela Merkel Multikulti für tot erklärt. Zitat Ende. Und dadurch, dass sie aber trotz alledem Deutschland gegen ihre eigene Meinung zum multikulturellen Land in Europa gemacht hat, hat sie nun ihr Versagen selbst bewiesen und das musste ja Folgen haben.

 

Ich möchte an dieser Stelle an unseren Trainer der deutschen Fußballnationalmannschaft erinnern. Er sagte sinngemäß bei einer Bambi-Verleihung, ich zitiere: Auf unserer Fußballnationalmannschaft steht nur noch Deutsch drauf, aber Multikulti ist drinne. Zitat Ende. Ich dachte nun, hallo, ich denke, jeder Ausländer, der einen deutschen Pass hat, ist Deutscher? Aber natürlich ist dem nicht so, das drückte ja Jogi Löw klar aus. Besser jedenfalls kann nicht beschrieben werden, wie zerstört Deutschland ist und das alles ohne gewaltsam erlebten Krieg.

 

Fakt ist, es gibt kein multikulturelles deutsches Gruppen-Wir-Gefühl, das ist schon ein Widerspruch in sich selbst. Deshalb sollte man auch die Nationalhymne nicht mehr spielen. Denn unter dem Wortbegriff Nationalhymne lese ich im deutschen Lexikon, ich zitiere: Nationalhymnen sind Gesänge oder Lieder volkstümlichen Charakters, in denen das Zusammengehörigkeitsgefühl eines Volkes zum Ausdruck kommt. Zitat Ende.


Wir in Deutschland erleben aber nun mehrere fremde Parallelgruppen, da kann von einer deutschen Zusammengehörigkeit keine Rede sein. Also sage ich, schafft die Nationalhymne einfach ab. Fakt ist ganz einfach, tausende von Bürgern fühlen sich jetzt einsam, weil sie kein Gruppen-Wir-Gefühl mehr erleben können. Der Mensch ist nun mal kein multikultureller Einzelgänger. Der Mensch ist ein Rudeltier, ein Herdentier. Er wird immer wieder eher überschaubare Gruppen bilden, das steckt in seinen Genen drinn, das ist dem Menschen so angeboren. Und in diese Gruppen, die lebensnotwendig sind zum Überleben der Menschheit, erlebt der Mensch lebensbejahende Gefühle, wie Vertrautheitsgefühle, das sind die wichtigsten Gefühle einer Gruppenerlebung. Darüber hinaus erlebt der Mensch eine gefühlte Geborgenheit in der Gruppe, wie in einer Familiengruppe und der Mensch erlebt ein Sicherheitsgefühl durch ein Gruppenzusammengehörigkeitsgefühl, durch ein Gruppen-Wir-Gefühl. Aber alle diese lebensbejahenden Gefühle sind durch politisches Versagen zerstört worden. Statt Vertrautheitsgefühlen erleben wir jetzt Misstrauensgefühle, Fremdheitsgefühle, statt Geborgenheit erleben wir Ausgegrenztheit, was zur Vereinsamung führt und statt Sicherheit erleben wir jetzt Unsicherheitsgefühle durch fremde parallele andere Volksgruppen, die sich bei uns ausgebreitet haben.

 

Und Einsamkeit ist ja auch Ihr Thema, Herr von Schirach. Die AfD ist nun für viele tausende deutsche Bürger so etwas wie ein Strohhalm, an den sie sich klammern, mit der Hoffnung, dass es die AfD wieder schaffen könnte, ein starkes deutsches Gruppenzusammengehörigkeitsgefühl durchzusetzen, mit einem deutschen Wir-Gefühl. Ein Stempel in einem deutschen Pass macht noch lange nicht aus einem Araber oder Schwarzafrikaner einen gefühlt erlebenden Deutschen, mit dem wir ein Gruppen-Wir-Gefühl erleben können. Die Betonung liegt auf Gefühl. Das wollen zwar der Verstand und die Vernunft durchsetzen, das ist aber gefühlsmäßig eben nicht umsetzbar, jedenfalls in den meisten Fällen nicht.

 

Hirnforscher haben nun mal herausgefunden, ich zitiere aus einem vor mir liegenden Presseartikel, aus dem Zusammenhang: Freude und Trauer, Liebe und Hass, Wut und Angst, Zorn, Ekel, Begeisterung, sexuelle Erregung, Aggressivität, Angespanntheit, Glück und Furcht sind Gefühle und die haben die eigentliche Macht darüber, wie wir handeln, wie wir etwas erleben. Vernunft und Verstand prägen das menschliche Verhalten in viel geringerem Ausmaß als wir gemeinhin vermuten. Wir haben über unsere Gefühle keine willentliche Kontrolle. Zitat Ende.

 

Das bedeutet, wer die Gefühle von Menschen nicht respektiert, nicht anerkennt, den bestraft das Leben. Schauen Sie doch mal nach USA, Herr von Schirach, hier hat jeder Schwarze und Weiße einen Pass, oder eine Legimitation, dass er Amerikaner ist und trotzdem gibt es immer noch Rassismus in den USA auch weiterhin in Südafrika. Rassismus wird es immer geben. Rassismus ist so alt wie die Menschheitsgeschichte und wenn wir in Deutschland keinen Rassismus erleben wollen, dann dürfen wir nicht die gleichen Situationen herstellen wie in den USA. So einfach ist das alles.

 

Ich könnte Ihnen, Herr von Schirach, alles viel ausführlicher beschreiben, z. B., dass auch die AfD tatsächlich in zirka 30 Jahren völlig überflüssig geworden ist, weil wir Deutschen bis dahin ausgestorben sind oder zumindest nur noch aus einer exotischen kleinen Minderheit bestehen.

 

Ich zitiere den leider durch Selbsttötung verstorbenen Intendanten Udo Reiter vom MDR, der einen Joke twitterte. Ich zitiere: Einheitstag 2030. Bundespräsident Mohammed Mustafa ruft die Muslime auf, die Rechte der deutschen Minderheiten zu wahren. Zitat Ende.

 

Ich könnte Ihnen, Herr von Schirach, nun beschreiben, dass die Pille, die Gleichberechtigung, dass die Frauen Schuld daran sind, dass wir Deutschen aussterben. Es gibt dafür zwei Beweise, einmal durch unseren verstorbenen Alt-Bundeskanzler Helmut Schmidt, den wir leider nicht mehr befragen können, ob er noch dazu steht, was er als Gastredner vor führenden Wirtschaftsunternehmern gesagt hat und es gibt den lebenden Entwicklungsminister Müller, der gesagt hat, die Gleichberechtigung führt zu einem Geburtenrückgang, er meinte das im Allgemeinen, vor allem aber bezogen auf Afrika. Was nun für Afrika gut ist, das ist für Deutschland volkswirtschaftlich eine Katastrophe, so beschrieb das Helmut Schmidt.

 

Aber Ihnen alles viel ausführlicher zu beschreiben, Herr von Schirach, ist die Mühe nicht wert, weil Sie nämlich zu blöde sind, das zu verstehen. Jetzt, Herr von Schirach, schallt es wieder raus dem Wald. Sie wollen oder werden es nicht begreifen, dass tausende deutsche Bürger die AfD erleben wollen, weil die Heimat, weil die deutsche Gruppe zerstört wird durch viele fremde neue Parallelgesellschaftsgruppen, mit denen wir kein Wir-Gefühl erleben und uns deswegen volkstümlich einsam erleben.

 

Im Übrigen, in der AfD gibt es mehr intelligente Köpfe als der, der auf Ihrem Hals draufsteckt und darüber hinaus gibt es in der blöden AfD auch noch jüdische Mitglieder, Herr von Schirach. Wie kann das denn passieren? Sind die Juden vielleicht noch blöder als die blöden Deutschen? Unterhalten Sie sich doch mal mit diesen blöden Juden, Herr von Schirach.

 

Sie können nun sehr gerne auf das, was ich Ihnen geschrieben habe, reagieren. Ich stelle dieses Schreiben an Sie und Ihre eventuelle Reaktion auf meine Webseite, Tausende lesen, was ich schreibe. Aber Sie werden nicht reagieren, weil Sie viel zu blöde sind, Argumente gegen mich zu präsentieren. Also, willkommen im Club, Herr von Schirach, Sie bester deutscher Schriftsteller.

 

Es grüßt

 

Joachim König

 

P.S.: Vielleicht sollten Sie einmal darüber nachdenken, was Forscher der Universität Amsterdam herausgefunden haben. Ich zitiere aus dem Zusammenhang: Anders als bisher angenommen, fördert der Hirn-Botenstoff Oxytocin auch Konflikte und Gewalt. Innerhalb einer Gruppe, der man sich zugehörig fühlt, macht das Hormon zwar tatsächlich einfühlsam. Nach außen aber verstärkt es Aggressionen bis hin zu Fremdenfeindlichkeit. Zitat Ende.


Übersetzt heißt das nun, dass Menschen in Gruppen leben wollen, weil sie in einer Gruppe, der man sich zugehörig fühlt, einfühlsame Gefühle erleben wollen und gleichzeitig diese einfühlsamen Gefühle schützen möchten durch eine Fremdenabwehr. Das heißt, dass eine heimische Gruppengefühlserlebung uns Menschen in unseren Hormonen, unseren Genen, angeboren ist, genauso aber Fremdenfeindlichkeitsgefühle dann ausgelebt werden, wenn unsere heimischen Gruppengefühle von außen angegriffen werden.



 
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