ACHIMKOENIG
  Offener Brief ZDF Lanz
 

Wertes ZDF,

 

bevor ich zur Talkshow von Markus Lanz vom 3. Dezember 2015 komme, dieses jetzt vorweg:

 

Hat die Gesellschaft den Mut, herauszufinden, warum es zu diesem Fremdenhass in Deutschland gekommen ist und nicht so in Ungarn, der Tschechoslowakei oder Dänemark oder Polen?

 

Fakt ist doch Folgendes: Wenn wir heute erleben, dass ein Dorf sagt, wir haben nichts gegen Flüchtlinge, gegen Fremde, aber man darf nicht zu viele bei uns einquartieren, dann gilt das eben nicht nur für das einzelne Dorf, sondern auch für das große gesamtdeutsche Dorf, so möchte ich es einmal benennen.

 

Wir Deutschen insgesamt sagen, genau wie die Bürger in einem Dorf, wir haben nichts gegen Fremde, aber zu viele sollten es auch nicht werden. Das hat ehrlicher Weise nur damit zu tun, sich dagegen zu wehren, überfremdet zu werden mit Menschen, mit denen wir uns nicht gleich erleben, durch die wir kein Vertrautheitsgefühl erleben, sondern nur Fremdheitsgefühle erleben.

 

Alle vorgebrachten Argumente, von wegen, es gibt keine richtigen Unterkünfte, es gibt zu wenig Sozialarbeiter und so weiter, sind nur Ausreden, um sich selber nicht schlecht aussehen zu lassen. Es geht einfach nur um Fremdenablehnung.

 

Fakt ist nun, dass es in Deutschland schon so viele Migranten gibt, also Fremde hier leben, egal, ob sie einen deutschen Pass haben oder nicht, dass wir schon kurz vor einer Überfremdung stehen. Und der wohl berühmteste und sehr geschätzte Verhaltensforscher der Welt, Dr. Dr. h. c. mult. Irenäus Eibl-Eibesfeldt, warnt ganz klar vor einer Überfremdung, warnt, weil dann Fremdenhass ausgelöst wird. Ich schließe mich diesem Wissenschaftler einfach nur an und zähle deshalb wegen der Bedeutung dieses Wissenschaftlers folgende Ehrenämter und Mitgliedschaften auf. An diesem Wissenschaftler kommt niemand vorbei.

 

Hier nur einige Mitgliedschaften:

 

seit:

 

1957 Deutsche Zoologische Gesellschaft

1959 Gründungsmitglied der Charles Darwin Foundation for the Galápagos (1962 Exekutive Council)

1963 Korrespondierendes Mitglied der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung

1972 Gründungsmitglied der International Society for Research on Aggression

1972 Gründungsmitglied der International Society for Human Ethology (Exekutivkomitee 1978-1982; Präsident 1985-1991)

1977 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina

1978 Gründungsmitglied des PEN-Club Liechtenstein

1979 Mitglied der Australian Forensic Society

1980 Gründungsmitglied der Konrad-Lorenz-Gesellschaft für Umwelt- und Verhaltenskunde

1983 The Jane Goodall Institute for Wildlife, Research, Education & Conservation (Program Review Council)

1985 Korrespondierendes Mitglied der Namibia Wissenschaftlichen Gesellschaft

1987 Fellow of the American Association for the Advancement of Sciences

1988 Mitglied der Polnischen Akademie für Sexualforschung (Academia Scientia Sexuologicae Polonia)

1990 Gründungsmitglied der Academia Scientiarum et Artium Europaea

Beiratsmitglied des Konrad-Lorenz-Instituts für Kognitionsforschung in Altenberg

1991 Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der ÖAMTC-Akademie

1991-2008 Begründer und wissenschaftlicher Direktor des Ludwig-Boltzmann-Instituts für Stadtethologie in Wien

1993 Beiratsvorsitzender der Peter und Traudl Engelhorn-Stiftung zur Förderung der Biotechnologie und Gentechnik

1997 Ordentliches Mitglied des Humanwissenschaftlichen Zentrums (HWZ) der Ludwig-Maximilians-Universität München

1998 Beiratsmitglied der Heinz Sielmann-Stiftung

1998 Ehrenmitglied der Österreichisch-Bayerischen Gesellschaft in München

1998 Mitglied der Deutschland Stiftung e. V.

 

sowie Mitgliedschaften in zahlreichen anderen wissenschaftlichen Organisationen und Gesellschaften wie der Animal Behavior Society, Gesellschaft für Anthropologie (1968), Gesellschaft für bedrohte Völker (1977), Deutsche Liga für das Kind (ehem. Kuratoriumsmitglied), Arbeitsgemeinschaft für Ethnomedizin (1978), Ethologische Gesellschaft (1980), u.a.m.

 

 

Auszeichnungen:

 

1971 Goldene Bölsche Medaille der Kosmos Gesellschaft für Verdienste um die Verbreitung naturwissenschaftlicher Erkenntnisse

1981 Burda-Preis für Kommunikationsforschung (in medias res)

1988 Philip Morris Forschungspreis für Projektentwicklung des neuen Fachgebietes Humanethologie

1989 Goldene Ehrenmedaille der Stadt Wien

1993 Tauchpionierpreis des Tauchclubs Salzkammergut International

1994 Verleihung der Ehrendoktorwürde für Philosophie der Universität Salamanca, Spanien

1995 Großes Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland

1996 Nationalparklibelle in Gold mit Rubinen und Brillanten für außerordentliche Verdienste um den internationalen Naturschutz, verliehen von der Nationalpark-Akademie Donau-Auen des Naturhistorischen Museums Wien

1996 Schwenk'scher Umweltpreis der Stadt Ebersberg

1997 Goldener Bratspieß der Chaîne des Rôtisseurs Bailliage de Haute-Bavière

1997 Gold-Medaille der Dres. Haackert Stiftung, verliehen für hervorragende Verdienste um die Erforschung des menschlichen Verhaltens

1997 Bayerischer Verdienstorden, verliehen durch den Bayerischen Ministerpräsidenten Dr. E. Stoiber

1997 Jahrespreis der Stiftung für Abendländische Ethik und Kultur (STAB) aus Zürich

1998 Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst 1. Klasse

1998 Inge und Werner Grüter-Preis für Wissenschaftspublizistik für seine Verdienste um die Meeresbiologie und Riffforschung

1999 "Premio Catedra Santiago Grisolia" für die Verdienste um die Erforschung der Ethologie des Menschen und der Aggressivität; Centro Reina Sofia, Valencia, Spanien

2001 Große Goldene Peutinger Medaille

2001 Ehrenpreis der Heinz Sielmann-Stiftung für den Einsatz für den Naturschutz, vor allem auf den Galapagos-Inseln

2003 Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien

2005 Verleihung der Ehrendoktorwürde für Psychologie der Universität Bologna, Italien

2008 Orden Nacional Al Mérito de la Republica del Ecuador en Grado de Comendador (Verdienstorden der Republik Ecuador), Quito, Ecuador

2011 Premio Nonino Literaturpreis für sein Lebenswerk, Udine, Italien

 

Trotz dieser Wahrheit wird es wohl keine Diskussion darüber geben in Deutschland, ob eine Überfremdung zu Fremdenhass führt. Die Deutschen sind leider ein Haufen von Heuchlern. Und über die Heuchelei hatte schon vor zirka 200 Jahren der Philosoph Arthur Schopenhauer Folgendes sinngemäß geschrieben, ich zitiere: Die Heuchelei ist anerkannter gesellschaftlicher Umgang, weil die Heuchelei wie ein dicker Vorhang alles dahinter verstecken kann, was so garstig ist und widerlich ist, was die Menschen am liebsten nie erfahren sollen. Zitat Ende.

 

Nie erfahren sollen die Menschen, sollen die Deutschen, dass eine Überfremdung zu Fremdenhass führt und Deutschland durch die vielen Migranten, die gefühlsmäßig – und nur darauf kommt es an – nicht integrierbar sind, kurz vor einer Überfremdung stehen. Davor wollen sich mit Recht Ungarn, Polen, Dänemark und die Tschechoslowakei schützen.

 

Und nun zur Talkshow von Markus Lanz vom 3. Dezember 2015:

 

Am Donnerstag, den 03.12.2015, hatten Sie einen Evolutionsbiologen namens Axel Meyer als Gast. Es wurde über männlich und weiblich geredet, es wurde über biologische Unterschiede von Mann und Frau geredet, aber leider nur alles halbherzig. Es ging nur um Bagatellen, unwichtige Unterschiede. In Anbetracht Ihrer weiblichen Gäste, Herr Lanz, hat es sich sehr gut gemacht, dass dieser Wissenschaftler natürlich hervorgehoben hat, dass Frauen intelligenter sind als Männer, immer mehrheitlich gewertet, aber Männer dafür einen Ball weiter werfen können als Frauen, auch immer mehrheitlich gewertet. Mit diesem Unterschied konnten nun ihre weiblichen Gäste sehr gut leben, das war deshalb dann auch gut für den Wissenschaftler, der nun keinen Protest von Frauen bekommen hat. Der Wissenschaftler stellte dennoch klar, was Sie, Herr Lanz, völlig unterschätzten, dass der Mensch sich in seiner Wesensarterlebung, in seinen Genen, nur zu 1 % vom Schimpansen unterscheidet, beziehungsweise zu 99 % erlebt sich der Mensch mit den Schimpansen gleich. Und Schimpansen wiederum erleben eine von der Natur angeborene Fremdenfeindlichkeit und deshalb erlebt auch der Mensch eine angeborene Fremdenfeindlichkeit, beziehungsweise der Mensch erlebt ein angeborenes Fremdenfeindlichkeitsgefühl, das zu einem Fremdenhassgefühl ausufern kann.

 

Ich glaube nun, dass Sie das alles selbst wissen, Herr Lanz, deshalb haben Sie diese Frage dem Wissenschaftler erst gar nicht gestellt. Obwohl es Ihnen immer Spaß macht, leicht hinterhältig, in nicht erfreuliche Lebensabschnitte ihrer Gäste herumzustochern, und wenn Sie dann merken, dass Sie zu weit gegangen sind, dann meistens alles relativieren mit sinngemäßen Worten wie, ja, das habe ich ja so auch gar nicht gemeint, und dann immer wieder hervorheben, was für lesenswerte Bücher ihre Gäste geschrieben haben, die deshalb sehr gerne zu Ihnen kommen, denn eine bessere Werbung für ihr Buch kann es nicht geben.

 

Wenn Sie tatsächlich diesen Evolutionsbiologen gefragt hätten, ob denn Menschen auch ein angeborenes Fremdenfeindlichkeitsgefühl in sich erleben und das auch noch bestätigt bekommen hätten, dann hätten Sie garantiert versucht, das dem Wissenschaftler auszureden, weil Sie doch der Saubermann aus Tirol sein wollen. Nur das nehmen Ihnen auch nicht alle Menschen ab, denn Sie selbst haben nicht nur einmal gesagt, ich zitiere: Die Menschen tun nur immer so, wie tolerant sie sind, aber sind es nicht wirklich. Zitat Ende. Gehören Sie auch zu diesen Menschen, Herr Lanz?

 

Ich habe im Übrigen in meinem Schreiben an die Professorin Naika Foroutan von der Humboldt-Universität beschrieben, was ein Soziobiologe zu dem damaligen Fremdenhassausbruch in Rostock-Lichtenhagen gesagt hat, das wird Ihnen den Schlaf rauben, Herr Lanz. Viel grausamer ist aber, was Hirnforscher herausgefunden haben, ich zitiere: Gefühle haben die eigentliche Macht darüber, wie wir etwas erleben und wie wir handeln – Vernunft und Verstand prägen das menschliche Verhalten in viel geringerem Ausmaß als wir gemeinhin vermuten. Wir haben über unsere Gefühle keine willentliche Kontrolle. Zitat Ende.

 

Das heißt, Herr Lanz, ein Fremdenhassgefühl lässt sich nicht einfach so verbieten. Dieses Gefühl ist stärker als Vernunft und Verstand. Wenn natürlich nur zirka 1 % der Bevölkerung Fremdenhass ausleben, dann kann man diese 1 % noch relativ gut polizeilich erfassen und dann diese Typen wegsperren, nicht aber 20 % der Bevölkerung. Wenn bei 20 % der Bevölkerung aus Fremdenablehnung nun Fremdenhass erlebt wird, reicht das aus, einen Bürgerkrieg zu entfachen, dagegen hilft jetzt nur, diese 20 % Menschen richtig ernst zu nehmen und die Ursachen, die Situationen, die diesen Fremdenhass auslösen, aus dem Weg zu räumen.

 

Wie Sie wissen, führt ja Not und Elend zu Hass und Gewalt, da hilft es gar nicht, den Menschen diese Hassgefühle einfach nur auszureden oder zu verbieten. Da hilft nur, dafür zu sorgen, dass Not und Elend beendet wird und dafür ist nun der Verstand gut zu gebrauchen, das ist die Aufgabe des Verstandes. So kann also der Verstand indirekt schon helfen, Hassgefühle gar nicht erst erleben zu lassen. Und genauso funktioniert es auch bei einer Fremdenhasserlebung. Gibt es wenig Fremde, die nicht zu meiner großen mittel- bis nordeuropäischen Volksgruppe gehören, wozu unter anderem Polen, Dänen, Belgier und Schweden zu meiner großen Volksgruppe gehören, mit der wir uns alle gleich erleben, also uns sehr gut integrieren können, auch gefühlsmäßig, darauf kommt es hauptsächlich an, zum Beispiel ist Helene Fischer eine gefühlerlebende Deutsche, obwohl sie eine Weißrussin ist, gibt es also wenig Fremde, um das noch einmal zu wiederholen, die nicht aus unserem Kulturkreis kommen, sondern aus dem vorderasiatischen, afrikanischen, afghanistischen oder palästinensischen Kulturkreise kommen, die aber so gering zahlenmäßig sind, dass sie selbst keine Gruppe bei uns neu erleben können, dann gibt es auch kaum Fremdenhasserlebung.

 

Tatsache ist nun, dass ausgerechnet der Verstand und die Vernunft für diese vielen Fremden verantwortlich sind, durch die wir eine Überfremdung erleben und deshalb auch für den heutigen Fremdenhass verantwortlich sind. In Offenbach soll es laut Medienberichten schon 60 % Migranten geben. Wenn es nun heißt, ich zitiere, Flüchtlinge und Asylanten sind nun mal da und wir müssen nun damit fertig werden, wir schaffen das, dann heißt das auch, dass wir Fremdenhass als Kollateralschaden mit akzeptieren müssen. Ohne Fremdenhasserlebung schaffen wir das alles nicht.

 

Fakt ist nun auch, mit Arabern oder Afrikanern wird niemals eine wirklich richtige Integration gelingen mit uns Deutschen, selbst dann nicht, wenn wir alle bunt gemischt zusammen in einen Swinger Club gehen. Das ist aber bald auch nicht mehr nötig, denn die Deutschen, zu denen nicht die zu Deutschen gestempelten Migranten zählen – sind bald in der Minderheit und sterben bald aus, weil es die Gleichberechtigung und die Pille gibt, für das wieder einmal mehr der Verstand verantwortlich ist.

 

Unser verstorbener Alt-Bundeskanzler Helmut Schmidt hat einmal als Gastredner vor führenden Wirtschaftsunternehmern sinngemäß Folgendes gesagt – ich habe diese Rede im Fernsehen miterlebt – ich zitiere sinngemäß: Die Gleichberechtigung, die nur mit der Pille so erlebt werden kann, führt zu schweren volkswirtschaftlichen Schäden in Deutschland, weil die sehr intelligenten Frauen, die beruflich sehr erfolgreich sind, die Karriere gemacht haben, ihr schönes Leben lieber ohne Kinder oder mit zu wenig Kindern erleben wollen und können deshalb ihre veranlagte oder ererbte Intelligenz nicht weitervererben. Hingegen die Menschen der unteren Gesellschaftsschicht viele Kinder zeugen, mit weniger veranlagter oder vererbter Intelligenz, und deshalb dann später ins soziale Netz fallen. Zitat Ende.

 

Das heißt, wir Deutschen werden immer blöder und darüber hinaus immer weniger. Das ist gar nicht mal so schlecht, denn immer blöder werdende Menschen kann Deutschland gar nicht gebrauchen, und braucht deshalb auch keine Fremden mit auffallend hohem Analphabetismus.

 

Wertes ZDF, werter Herr Lanz, in der Talkrunde vom 03.12.2015 war auch Anja Reschke zugegen, zu der ich auch einiges sagen möchte. Ich erlebte eine regelrechte Fremdenliebe bei Anja Reschke. Und dazu hat Alice Schwarzer, Bundesverdienstordenträgerin wegen ihrer eher Männerfeindlichkeitsdebatten, die sie erfolgreich führte, nun auch was zu sagen. Ich zitiere Alice Schwarzer aus dem Zusammenhang eines B.Z.-Interviews: Diese Fremdenliebe, die Verherrlichung der Fremden, ist ein Resultat einer mangelnden Selbstliebe. Zitat Ende. Das scheint für Sie, Frau Reschke, zuzutreffen.

 

Alice Schwarzer sagt weiter aus, ich zitiere: Zudem hätte Deutschland seit Mitte der 80er Jahre das Mittelalter nach Deutschland importiert. Denn vor allem der Männlichkeitswahn der Machokulturen sei der dunkle Kern des Problems. Der Männlichkeitswahn ist eine tickende Zeitbombe. Zitat Ende.

 

Werte Frau Reschke, das sagt eine Frauenrechtlerin aus und Sie, Frau Reschke, verherrlichen eher diese Machokulturen. Sie kritisieren sehr stark die Presse, die Medienanstalten, und sagen, sie haben gelogen und übertrieben über Vergewaltigungen aus den Flüchtlingslagern berichtet. Heißt das etwa, dass die Presse, dass die Medienanstalten doch eine Lügenpresse ist, wie Pegida das behauptet? Stimmt es also nicht, was die Presse, was die Medienanstalten berichten? Und hat deshalb Pegida doch Recht, wenn sie dauernd "Lügenpresse" schreien?

 

Fakt ist nun Folgendes: Lügenpresse hin, Lügenpresse her, schon aus früheren Fernsehnachrichten erfuhr ich, dass es auf dem berühmt gewordenen Tahrir-Platz in Ägypten Massendemonstrationen gegeben hat, wo Frauen und Männer zusammen demonstrierten, es zu sexuellen Belästigungen, zu sexueller Gewalt von Männern gegen Frauen gekommen ist. Das war immerhin eine Nachrichtenmitteilung wert. War das auch eine Medienlüge, Frau Reschke? Ähnliches habe ich aus Deutschland bei Demonstrationen nicht vernommen. Und denken Sie daran, Frau Reschke, dass in verschiedenen Kulturkreisen, aus denen auch Flüchtlinge zu uns kommen, immer noch Zwangsverheiratungen erlebt werden. Das heißt, diese Männer vergewaltigen ganz legal. Auch in der Türkei erlebt man das sogar noch vereinzelt.

 

Ich muss noch einmal auf die sexuelle Gewalt bei Demonstrationen in Ägypten zurückkommen. Ich als ehemaliger Bordellbesitzer, der auch viele Gäste hatte aus diesen Kulturkreisen, vor allem aus der Türkei, kann sehr gut nachvollziehen, dass – und ich sage es mal sehr vorsichtig – viele Männer aus diesem arabischen Raum kommend, sich sehr viel gegenüber deutschen Männern, auch sexuell – vorsichtig ausgesprochen – etwas anders erleben. Ich habe aus der Zeit meiner Bordellzeit herausgefunden, dass Türken z. B. (viele, aber auch nicht alle) eine viel stärkere anfänglich aggressive Sexualität erleben als wir, die Mittel- bis Nordeuropäer. Genau wegen dieser eher anfänglich aggressiv erlebenden Sexualität gab es tatsächlich zu meiner Zeit regelrechte Türkenpuffs, wo nur Türken Zutritt hatten, mehr oder weniger. Diese Männer sind beim ersten Mal nämlich mehrheitlich sehr schnell Orgasmus erlebend geworden, viele schon fast beim Herunterziehen ihrer Hose, und brauchten deshalb nur 30 DM bezahlen, im Gegensatz zu 50 DM für die Deutschen. Also, eine ausgesprochen gute Gastfreundschaft wurde damals schon von den Prostituierten ausgelebt.

 

Fakt ist aber auch, dass diese Männer dafür sehr schnell auch öfter hintereinander vögeln konnten und die Mädels zum Teil sehr aufpassen mussten, nicht ein zweites Mal für dasselbe Geld zur Verfügung zu stehen oder zu liegen. Das passierte tatsächlich öfter, wenn ein Türke sich beim ersten Mal gar nichts anmerken ließ, dass er schon gekommen ist. Diese Mädels – und ich schwöre bei Gott – hatten nicht selten bis zu 15 Männer an einem Tag bedient. Aber monatelang hielten die Mädels das meist nicht aus. So ganz nebenbei gesagt, gezwungen wurden die Mädels nie dazu, sie taten das alles freiwillig und konnten gehen und kommen wie sie wollten. Im Übrigen, ich habe vor diesen Türken immer großen Respekt gehabt. Sie waren immer sehr sauber und waren nie betrunken zu den Mädels gekommen. Man hatte diesbezüglich nie Probleme, wie mit vielen betrunkenen Deutschen. Ich sage auch, dass ich viele Türken kennengelernt habe und jeder Türke hatte in seine Hämorriden mehr Stolz, mehr Ehrgefühl, als ein Deutscher im ganzen Körper. Als Mann achte ich die Türken sehr. Sie verstecken sich nicht so unter Frauenröcke wie viele deutsche Männer das tun, und dennoch sind und bleiben diese Menschen Fremde, mit denen ich kein Gruppen-Wir-Gefühl erlebe und ich langsam mitbekomme, dass wir Deutschen in die Minderheit, hier in Berlin, in meiner Stadt, in der ich mich immer wohl und geborgen gefühlt erlebte, abgleiten und ich mich zunehmend unwohler und fremd fühle.

 

Ich sage an dieser Stelle klar und deutlich: Ich möchte in keinem Haus wohnen, wo unter mir eine arabische Großfamilie lebt, darunter eine afrikanische Großfamilie lebt und weitere fremde Familien leben, aus fremden Kulturkreisen, und ich mich in einem Haus in der Minderheit erlebe, selbst wenn alle diese Fremden zu Deutsche gestempelt wurden.

 

Als Letztes dies noch einmal: In dem Schreiben an die Professorin Naika Foroutan habe ich eine Soziologin zitiert, die zu den damaligen Fremdenhassausbrüchen in Rostock-Lichtenhagen etwas zu sagen hatte. Ich habe dieses Schreiben auch in meinen Internetblog gestellt:

 

Facebook: Joachim König Gruftierocker / www.achimkoenig.de.tl

 

Eine Antwort habe ich von dieser Professorin nicht erhalten. Wahrscheinlich konnte sie nichts Überzeugendes dagegensetzen.

 

Zum Nachdenken, wertes ZDF, werter Herr Lanz, ob ich vielleicht Recht habe, was eine angeborene Fremdenfeindlichkeit anbelangt, lesen Sie bitte einen kleinen Ausschnitt aus der Illustrierten STERN. Leider habe ich die Seite davon verbummelt und kann nicht mehr zu 100 % den Autor, den Publizisten, benennen, der das im STERN so eingebracht hat. Es lässt sich aber leicht recherchieren. Ich zitiere nun aus dem Zusammenhang: Eine der traurigsten Eigenschaften von Mensch und Tier ist der Hass auf Fremde und Außenseiter. Alles spricht dafür, dass er uns angeboren ist, dass also die bekannte Ausländerfeindlichkeit biologisch keiner Rechtfertigung bedarf, nur ist sie der Rückfall in die schiere Biologie, obwohl wir doch die Chance haben, das Tier in uns durch eine kulturelle Leistung zu zähmen. Zitat Ende.

(Dazu hätte ich gerne von Ihrem Gast, dem Evolutionsbiologen Axel Meyer, mehr erfahren, werter Herr Lanz)

 

Es heißt, zu zähmen, nicht aber zu verhindern, unwirksam machen zu können, Herr Lanz. Mit dem Zähmen ist das so eine Sache. Wenn Sie ein Tier zähmen wollen, dann müssen Sie dabei aufpassen, das Tier durch übertriebenes Zähmen nicht in die biologische Enge zu treiben, denn dann wird das Tier den befreienden Angriff nach vorne machen und dabei Hass und Gewalt erlebend werden. Ich glaube nun, wir Deutschen befinden uns schon in so einer Enge, und Hass und Gewalt lassen jetzt schon schön grüßen. Im Übrigen, ich bin auch dafür, Flüchtlingen zu helfen, aber mit einer klaren Ansage, dass nämliche alle Flüchtlinge wieder zurückgehen müssen und ihr Land wieder aufbauen müssen, wenn keine Gefahr mehr für Leib und Leben besteht. So eine klare Ansage würde die mehrheitlichen Deutschen beruhigen.

 

Ich möchte kurz noch einmal darauf eingehen, dass wir durch die Gleichberechtigung und durch die Pille Geburtenrückgang erleben und uns daher selbst ausrotten und Arabern, Afrikanern, Afghanen und sonst wem auch immer unser Land hinterlassen, die dann ihre Konflikte auch in Deutschland austragen. Selbst wenn wir die Gleichberechtigung nicht mehr rückgängig machen können, ist das noch lange kein Grund, die Probleme der Gleichberechtigung zu tabuisieren. Man muss Ideen für eine neue Familienpolitik finden. Wenn ich z. B. höre, was uns die Flüchtlinge und Asylanten heute kosten und es immer wieder heißt, Geld ist genug da, dann habe ich zumindest eine Ideenrichtung, die weiter durchdacht werden muss. Karrierefrauen, die Kinder zeugen und damit der deutschen Gemeinschaft einen unschätzbaren guten Dienst erweisen, sollen halbtags tätig sein, aber ganztags bezahlt werden. Einmal halbtags vom Arbeitgeber und für den anderen Teil muss die Gemeinschaft durch Steuergelder aufkommen. Und rentenmäßig müssten diese Frauen natürlich auch wie ganztagsarbeitend abgesichert werden. Das kommt der ganzen deutschen Gemeinschaft zugute. Damit wird die Karrierefrau nicht abgewertet, aber die Frau als fürsorgende Mutter aufgewertet. Neue Mütter braucht das Land, mehr als Karrierefrauen, damit die Deutschen nicht aussterben!

 

Viele Grüße

Joachim König

 

(Facebook: Joachim König Gruftierocker / www.achimkoenig.de.tl)

 
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